Band 210: Die Satansburg - Autor: Frederic Collins

Moderator: Michael

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Die Satansburg

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Habibi Offline
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Band 210: Die Satansburg - Autor: Frederic Collins

Beitrag von Habibi »



Patricia Collins lenkte den kleinen, offenen Roadster zügig in die scharfe Haarnadelkurve. Ein Hindernis tauchte vor ihr auf. Ihr Fuß schnellte in einer Reflexbewegung auf die Bremse. Der offene Zweisitzer kam mit scharf über den Schotter radierenden Rädern zum Stehen.
Patricias Herz hämmerte. Sie hielt sich am Lenkrad fest, atmete mit offenem Mund und hatte Mühe, ihr jähes Erschrecken zu unterdrücken. Die bizarre, scheinbar menschenleere Berg- und Felsenlandschaft hatte sie fasziniert. Für einen Augenblick hatte sie vergessen, wie schmal die Paßstraße war, wie steil die Böschung, wie tief der Abhang.
Ein Leichenwagen blockierte die Fahrbahn, ein Uralt-Bedford mit laienhaft aufgepinselten Palmenwedeln. Hinter den schmutzigen Scheiben des Kastenaufbaus dämpften vergilbte Gardinen mit verschämter Diskretion den Blick auf den Sarg.

Erscheinungsdatum: 20.09.1977

Autor: Frederic Collins (= Hans Erich Ködelpeter)

Cover: Rafael López Espí

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woodstock Offline
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Beitrag von woodstock »

Auf Seite 55 tauchen dann Untote auf oder auch nicht. Die waren zwar nicht nötig denn die Geschichte wäre dadurch weder besser noch schlechter geworden.
Wieder einer der schlechteren Geschichten der Reihe.

++
Olivaro Offline
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Beitrag von Olivaro »

Aber die Fledermäuse (Hipposideros ruber) sind schön gezeichnet... :D
woodstock Offline
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Beitrag von woodstock »

Original von Olivaro
Aber die Fledermäuse (Hipposideros ruber) sind schön gezeichnet... :D
Das stimmt allerdings :D
Olivaro Offline
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Registriert: Mi Mai 15, 2013 6:31 pm

Beitrag von Olivaro »

Ein reiner Krimi, und wenn es auf Seite 54 plötzlich heißt

"...aber die wahren, von den Herren der Mine autorisierten Besitzer sind wir."

"Die Herren der Miene? Wer soll das sein?", fragte Patricia

"Die Untoten", sagte O'Brien. "Sie haben uns zum Goldschatz geführt."

ist das nur damit zu erklären, dass dem Autor gerade noch eingefallen ist, dass sein Werk in der Reihe "Gespenster-Krimi" erscheinen soll und deshalb noch etwas Entsprechendes eingebaut gehörte. Dass von den erwähnten Untoten bis zur letzten Seite nichts zu sehen ist oder über deren Verbleib aufgeklärt wurde oder ob es sie überhaupt gibt, gehört zu den Mysterien dieser Geschichte. Funktioniert somit einigermaßen als Krimi oder Gaslicht, jedoch nicht als Gruselroman.
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