Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Herr der Finsternis Offline
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Bernie2603 Offline
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Jean Stubbs: Liebe Laura (Heyne Romantic-Thriller Bd. 2184)
Ein weiteres Juwel in dieser Buchreihe, das mit sehr spitzer Feder geschrieben und mit ebensolcher übersetzt wurde. Der Originaltitel verspricht 'A Victorian Mystery', was sehr zutreffend ist, jedoch entspricht der deutsche Titel, obwohl er so zuckersüß klingt, mehr dem boshaften Ende des Romans.
Was beginnt wie eine Episode im "Haus am Eaton Place", entwickelt sich zu einer komplexen Tätersuche (oder war es doch Selbstmord?), bei der die Abgründe immer tiefer werden, je mehr Schichten dieser heilen Wohlstandswelt abgetragen werden. Eine sehr traurige Szene zeigt auch das menschenverachtende Verhalten der arroganten und rücksichtlosen Oberschicht gegenüber seinem Personal:
Das Mädchen kauerte zusammengekrümmt, Arme um den Leib geschlungen, im kalten Zwielicht des Vorratsraumes. Als die Köchin sich unsicher näherte, winselte Mary: "Verzeih mir, Tante, ich kann nichts dafür." Bat um Verzeihung für das bisschen Leben, das auf den Steinboden sickerte.
Alles, was der reiche Verführer für das Küchenmädchen tat, war eine Engelmacherin zu bezahlen, die auch der Mutter letztendlich das blutjunge Leben kostet...
Mit 250 Seiten hat auch die deutsche Ausgabe den nötigen Umfang erhalten, um der Handlung die erforderliche Breite zu geben, und die Übertragung von Rolf und Hedda Soellner hält ihren hohen Standard durchgehend. So wird bei einem Wortwechsel nicht einfach "widersprochen", sondern: "Betroffen hielt Kate ihm Widerpart".
Ein weiteres Juwel in dieser Buchreihe, das mit sehr spitzer Feder geschrieben und mit ebensolcher übersetzt wurde. Der Originaltitel verspricht 'A Victorian Mystery', was sehr zutreffend ist, jedoch entspricht der deutsche Titel, obwohl er so zuckersüß klingt, mehr dem boshaften Ende des Romans.
Was beginnt wie eine Episode im "Haus am Eaton Place", entwickelt sich zu einer komplexen Tätersuche (oder war es doch Selbstmord?), bei der die Abgründe immer tiefer werden, je mehr Schichten dieser heilen Wohlstandswelt abgetragen werden. Eine sehr traurige Szene zeigt auch das menschenverachtende Verhalten der arroganten und rücksichtlosen Oberschicht gegenüber seinem Personal:
Das Mädchen kauerte zusammengekrümmt, Arme um den Leib geschlungen, im kalten Zwielicht des Vorratsraumes. Als die Köchin sich unsicher näherte, winselte Mary: "Verzeih mir, Tante, ich kann nichts dafür." Bat um Verzeihung für das bisschen Leben, das auf den Steinboden sickerte.
Alles, was der reiche Verführer für das Küchenmädchen tat, war eine Engelmacherin zu bezahlen, die auch der Mutter letztendlich das blutjunge Leben kostet...
Mit 250 Seiten hat auch die deutsche Ausgabe den nötigen Umfang erhalten, um der Handlung die erforderliche Breite zu geben, und die Übertragung von Rolf und Hedda Soellner hält ihren hohen Standard durchgehend. So wird bei einem Wortwechsel nicht einfach "widersprochen", sondern: "Betroffen hielt Kate ihm Widerpart".
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Bernie2603 Offline
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Bernie2603 Offline
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lessydragon Offline
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Bernie2603 Offline
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Herr der Finsternis Offline
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Bernie2603 Offline
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Original von OlivaroRellergerds bester Werwolf-Roman.Original von Herr der Finsternis
John Sinclair Classics 25
Wenn der Werwolf heult ...
Hallo Olivaro
Früher hast Du Dämonenkiller und Larry Brent gelesen ?
Bist Du zu JS erst durch das Forum aufmerksam geworden ?
Bei Jonathan Meese ist mir das schon aufgefallen
Zur Zeit fische ich mir bei JS Classics die Perlen heraus
Wenn der Wewolf heult habe ich gleich bestellt.
Die JS Gespenster-Krimi Geschichten gefallen mir am besten
Gruß
Gruftl
Es regnet es nimmt halt seinen Lauf und wenn es genug geregnet hat hört es wieder auf
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Bernie2603 Offline
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@Gruftl
Mein erster John Sinclair-Roman war 1973 zugleich der erste Gespenster-Krimi ("Die Nacht des Hexers"), der fast taggenau mit dem ersten Dämonenkiller erschienen ist. Damals hat mein Bruder (wie das meist so ist mit älteren Brüdern) das ganze Gruselzeugs gekauft und es dann seinem kleinerem Bruder überlassen - also mir. So waren die Gespenster-Krimis 1-3, 5, 6 und 11 meine erste Grusellektüre, zusammen mit den Vampir-Horror-Romanen 21-23. Gespenster-Krimis wurden bevorzugt gekauft, und da waren die Romane mit John Sinclair immer Höhepunkte. Als eigenständige Serie habe ich bei JS als letzten Roman die Nummer 216 ("Der Ripper kehrt zurück") gelesen, das war damals schon nicht mehr das unbeschwerte Lesevernügen wie früher. Silber-Grusel-Krimis wurden hingegen weniger gekauft, weil das meinem Bruder zu James Bond-mäßig war mit Laserwaffe und PSA und Agenten. Die frühesten Romane mit Larry Brent (damals eben noch im SGK) waren "Die Leichenkammer des Dr. Sarde" und "Homunkula, Luzifers Tochter". Insgesamt gesehen hatte ich also eine glückliche Kindheit.
Mein erster John Sinclair-Roman war 1973 zugleich der erste Gespenster-Krimi ("Die Nacht des Hexers"), der fast taggenau mit dem ersten Dämonenkiller erschienen ist. Damals hat mein Bruder (wie das meist so ist mit älteren Brüdern) das ganze Gruselzeugs gekauft und es dann seinem kleinerem Bruder überlassen - also mir. So waren die Gespenster-Krimis 1-3, 5, 6 und 11 meine erste Grusellektüre, zusammen mit den Vampir-Horror-Romanen 21-23. Gespenster-Krimis wurden bevorzugt gekauft, und da waren die Romane mit John Sinclair immer Höhepunkte. Als eigenständige Serie habe ich bei JS als letzten Roman die Nummer 216 ("Der Ripper kehrt zurück") gelesen, das war damals schon nicht mehr das unbeschwerte Lesevernügen wie früher. Silber-Grusel-Krimis wurden hingegen weniger gekauft, weil das meinem Bruder zu James Bond-mäßig war mit Laserwaffe und PSA und Agenten. Die frühesten Romane mit Larry Brent (damals eben noch im SGK) waren "Die Leichenkammer des Dr. Sarde" und "Homunkula, Luzifers Tochter". Insgesamt gesehen hatte ich also eine glückliche Kindheit.
Nicht doch eher eine gruselige ...? :alt:Original von Olivaro
@Gruftl
Mein erster John Sinclair-Roman war 1973 zugleich der erste Gespenster-Krimi ("Die Nacht des Hexers"), der fast taggenau mit dem ersten Dämonenkiller erschienen ist. Damals hat mein Bruder (wie das meist so ist mit älteren Brüdern) das ganze Gruselzeugs gekauft und es dann seinem kleinerem Bruder überlassen - also mir. So waren die Gespenster-Krimis 1-3, 5, 6 und 11 meine erste Grusellektüre, zusammen mit den Vampir-Horror-Romanen 21-23. Gespenster-Krimis wurden bevorzugt gekauft, und da waren die Romane mit John Sinclair immer Höhepunkte. Als eigenständige Serie habe ich bei JS als letzten Roman die Nummer 216 ("Der Ripper kehrt zurück") gelesen, das war damals schon nicht mehr das unbeschwerte Lesevernügen wie früher. Silber-Grusel-Krimis wurden hingegen weniger gekauft, weil das meinem Bruder zu James Bond-mäßig war mit Laserwaffe und PSA und Agenten. Die frühesten Romane mit Larry Brent (damals eben noch im SGK) waren "Die Leichenkammer des Dr. Sarde" und "Homunkula, Luzifers Tochter". Insgesamt gesehen hatte ich also eine glückliche Kindheit.