Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Olivaro Offline
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Velda Johnston: Die Stimme in der Nacht (Heyne Romantic-Thriller Bd. 2221)
Die Ausgangssituation ist denkbar ideal für eine spannende Lektüre: Carla erhält nächtliche Anrufe von ihrem Mann, der vier Jahre vorher ertrunken ist. Der Roman hält bis zur Seite 142 alle Versprechen eines Thrillers voller Rätsel, danach bröckeln auf den restlichen 100 Seiten nach und nach die Erwartungen, und das Finale ist so unglaubwürdig konstruiert, dass der Leser das Buch enttäuscht schließt.
Die Ausgangssituation ist denkbar ideal für eine spannende Lektüre: Carla erhält nächtliche Anrufe von ihrem Mann, der vier Jahre vorher ertrunken ist. Der Roman hält bis zur Seite 142 alle Versprechen eines Thrillers voller Rätsel, danach bröckeln auf den restlichen 100 Seiten nach und nach die Erwartungen, und das Finale ist so unglaubwürdig konstruiert, dass der Leser das Buch enttäuscht schließt.
Walter Appel: Die Ruine des Hexers (Professor Zamorra Bd. 72)
http://www.gruselroman-forum.de/thread. ... post120274
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Kelley Roos: Insel des Unglücks (Heyne Romantic-Thriller Bd. 2189)
Obwohl der Täter ab Seite 39 bekannt ist, bleibt der Roman durchgehend spannend, und das unerwartete Ende der eigentlichen Hauptperson auf Seite 167 kommt 21 Seiten vor dem Romanende völlig überraschend und schockierend. Lediglich der Zufälle war's zu viel (die Farbe der Chrysanthemen, die beiden zwölfjährigen Mädchen auf der Suche nach Alkohol, das Versagen von Andy Fishers Autobatterie).
Obwohl der Täter ab Seite 39 bekannt ist, bleibt der Roman durchgehend spannend, und das unerwartete Ende der eigentlichen Hauptperson auf Seite 167 kommt 21 Seiten vor dem Romanende völlig überraschend und schockierend. Lediglich der Zufälle war's zu viel (die Farbe der Chrysanthemen, die beiden zwölfjährigen Mädchen auf der Suche nach Alkohol, das Versagen von Andy Fishers Autobatterie).
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lessydragon Offline
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Herr der Finsternis Offline
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Jenny Berthelius: Im Labyrinth der Angst (Heyne Romantic-Thriller Bd. 2171)
Die schwedische Autorin schreibt unglaublich zäh und schleicht um die Geschichte herum wie der Mörder um die Tatwaffe. Neunzig Seiten (von nur 174) lang beschreibt sie die Situation der Familie Berlinger, die eine Nichte bei sich aufnimmt, die den erweiterten Selbstmord ihres Vaters überlebt hat. Die leiblichen Zwillinge triezen das Mädchen bei jeder Gelegenheit, während die Mutter bemüht ist, sie in die Familie zu integrieren. Über viele Seiten glaubt der Leser sich in die Hanni und Nanni-Bände von Enid Blyton versetzt, und erst nach dem Mordversuch an der zehnjährigen Nen und dem Fund der Leiche von Lilly-Ann beginnt die eigentliche Geschichte. Leider zu spät, um den Leser noch für den Roman zu gewinnen.
Die schwedische Autorin schreibt unglaublich zäh und schleicht um die Geschichte herum wie der Mörder um die Tatwaffe. Neunzig Seiten (von nur 174) lang beschreibt sie die Situation der Familie Berlinger, die eine Nichte bei sich aufnimmt, die den erweiterten Selbstmord ihres Vaters überlebt hat. Die leiblichen Zwillinge triezen das Mädchen bei jeder Gelegenheit, während die Mutter bemüht ist, sie in die Familie zu integrieren. Über viele Seiten glaubt der Leser sich in die Hanni und Nanni-Bände von Enid Blyton versetzt, und erst nach dem Mordversuch an der zehnjährigen Nen und dem Fund der Leiche von Lilly-Ann beginnt die eigentliche Geschichte. Leider zu spät, um den Leser noch für den Roman zu gewinnen.