Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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woodstock Offline
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lessydragon Offline
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Deirdre Rowan: Das Haus der Schlangen (SANDRA-Taschenheft Bd. 131)
Einmal mehr ein Abenteuer- und Kriminalroman denn eine Romanze, ist dies eine sehr spannende Erzählung mit viel Lokalkolorit. Der Abstecher in den Dschungel im letzten Viertel wirkt leider aufgesetzt, und das Ende ist mehr als enttäuschend - da musste unbedingt ein (unglaubwürdiges) Happy End her. Erfreulich ist der mitunter humorvolle Ton, der in diesem Genre eher selten zu finden ist:
"Äußerlich war ich eine von Tausenden gut genährten, zahnbehandelten und gründlich gewaschenen Amerikanerinnen."
"Niemand nimmt einem Vanillepudding übel, daß er kein Pfirsich Melba ist."
Und ein letzter noch:
"Ich blickte unter das Bett und in sämtliche Ecken, um mich davon zu überzeugen, daß die Schlange nicht ihre Freunde und Verwandten zurückgelassen hatte."
Einmal mehr ein Abenteuer- und Kriminalroman denn eine Romanze, ist dies eine sehr spannende Erzählung mit viel Lokalkolorit. Der Abstecher in den Dschungel im letzten Viertel wirkt leider aufgesetzt, und das Ende ist mehr als enttäuschend - da musste unbedingt ein (unglaubwürdiges) Happy End her. Erfreulich ist der mitunter humorvolle Ton, der in diesem Genre eher selten zu finden ist:
"Äußerlich war ich eine von Tausenden gut genährten, zahnbehandelten und gründlich gewaschenen Amerikanerinnen."
"Niemand nimmt einem Vanillepudding übel, daß er kein Pfirsich Melba ist."
Und ein letzter noch:
"Ich blickte unter das Bett und in sämtliche Ecken, um mich davon zu überzeugen, daß die Schlange nicht ihre Freunde und Verwandten zurückgelassen hatte."
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lessydragon Offline
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Dorothy Spicer: Betrogen um ihr Erbe (SANDRA-Taschenheft Bd. 28)
Sehr komplexe und spannende Geschichte mit überzeugend geschildertem Lokalkolorit - das hitzeflirrende Ägypten wird eindringlich und bildhaft geschildert, und selbst wenn die Personen mitunter stereotyp besetzt sind, erzeugt Eye of the Cat mit durchgehender Spannung.
Sehr komplexe und spannende Geschichte mit überzeugend geschildertem Lokalkolorit - das hitzeflirrende Ägypten wird eindringlich und bildhaft geschildert, und selbst wenn die Personen mitunter stereotyp besetzt sind, erzeugt Eye of the Cat mit durchgehender Spannung.
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lessydragon Offline
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Julie Ellis: Das Geheimnis der alten Standuhr (SANDRA-Taschenheft Bd. 57)
Weil im Verlagsarchiv wohl nur ein Bild mit einer Standuhr zu Verfügung stand, wurde aus der Wanduhr im Roman im deutschen Titel und auf dem Umschlag eine Standuhr - die es im gesamten Heft überhaupt nicht gibt. Aber egal...
Zumindest ist das vorliegende Werk eines der ungewöhnlichsten in dieser Reihe, denn es handelt sich dabei um einen rein phantastischen Roman. In diesem findet die Erzählerin im Wald pusteblumenähnliche Pflanzen, die bei Berührung einen Nebel verbreiten, der zur Bewusstlosigkeit führt. Während dieses Zustandes erlebt die Erzählerin dramatische Ereignisse während der Sklavenbefreiuung im 19. Jahrhundert, und dieses Geschehen nimmt auch Einfluss auf die Gegenwart. Das alles ist durchaus spannend erzählt, wenn nur die Abläufe in der Gegenwart nicht so langweilig wären und auch genauso ausufernd geschildert würden. Wen interessiert es schon, ob das Heim für drogensüchtige Jugendliche nun gebaut wird oder nicht oder wer bei wem gerade zum Kaffee eingeladen ist oder welche Bürgerversammlung als nächste auf dem Terminplan steht, wenn dadurch die eigentliche Handlungsstrang immer wieder unterbrochen wird?
Weil im Verlagsarchiv wohl nur ein Bild mit einer Standuhr zu Verfügung stand, wurde aus der Wanduhr im Roman im deutschen Titel und auf dem Umschlag eine Standuhr - die es im gesamten Heft überhaupt nicht gibt. Aber egal...
Zumindest ist das vorliegende Werk eines der ungewöhnlichsten in dieser Reihe, denn es handelt sich dabei um einen rein phantastischen Roman. In diesem findet die Erzählerin im Wald pusteblumenähnliche Pflanzen, die bei Berührung einen Nebel verbreiten, der zur Bewusstlosigkeit führt. Während dieses Zustandes erlebt die Erzählerin dramatische Ereignisse während der Sklavenbefreiuung im 19. Jahrhundert, und dieses Geschehen nimmt auch Einfluss auf die Gegenwart. Das alles ist durchaus spannend erzählt, wenn nur die Abläufe in der Gegenwart nicht so langweilig wären und auch genauso ausufernd geschildert würden. Wen interessiert es schon, ob das Heim für drogensüchtige Jugendliche nun gebaut wird oder nicht oder wer bei wem gerade zum Kaffee eingeladen ist oder welche Bürgerversammlung als nächste auf dem Terminplan steht, wenn dadurch die eigentliche Handlungsstrang immer wieder unterbrochen wird?
Gimone Hall: Die alte Spieldose (SANDRA-Taschenheft Bd. 60)
Der Anfang war schon haarsträubend konstruiert, aber die Auflösung der mysteriösen Geschehnisse ist noch viel haarsträubendererer. Man kann Verwirrungen und deren Entwirrungen auch übertreiben, und zumindest das kann man diesem Roman zugute halten.
Der Anfang war schon haarsträubend konstruiert, aber die Auflösung der mysteriösen Geschehnisse ist noch viel haarsträubendererer. Man kann Verwirrungen und deren Entwirrungen auch übertreiben, und zumindest das kann man diesem Roman zugute halten.