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Band 906: Das Vermächtnis der Hexe
Ich werde zukünftig wohl keine Inhgaltsangaben mehr oder nur noch sporadisch einbauen, da das Zusammenschreiben einfach zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Trotzdem werde ich noch versuchen, miene Meinung zu den gerade gelesenen Heften kurz zusammen zu fassen.
Bei dem vorliegenden Roman von Oliver Fröhlich bin ich etwas zwigespalten. Einerseits war die Story überhaupt nicht mein Ding, da es sich mehr oder weniger um eine Märchenadaption von Hänsel und Gretel handelte. Selbst die Brüder Grimm tauchten auf. Zamorra hingegen hat mehr mit seinem Amulett als mit der Hexe zu kämpfen, welches ganz eindeutig die größere Gefahr darstellt. Anderseits weiß Oliver Fröhlich, wie man einen Roman flüssig und spannend schreibt und man den Leser bei der Stange hält. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte ein Märchenbuch in der Hand zu halten und keinen Grusel-/Horrorroman, war das Ganze recht kurzweilig.
6 von 10 Amuletten
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Serien: Maddrax, PR NEO, Sinclair
Schade um die Inhaltsangaben aber muss ja nicht sein.
Ich habe sie immer gelesen, dient auch zur Auffrischung.
Deine Meinungen finde ich meist zutreffend.
Ja, die Sache mit den Märchenbuch ist in der Tat anwendbar.
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Na dann mach ich mich doch an die Kurz-Inhaltsangaben, wenn die Stelle frei geworden ist.
Eine kinderfressende Hexe, wird von zwei Hexenjägern mit einer Hexenlaterne beinah vernichtet. Sie kann ihr Bewusstsein gerade noch in eine kleine Porzellanfigur retten. Um wieder einen richtigen Körper zu erhalten, muss sie in genau 200 Jahren 3 Kindern das Leben aussaugen, also in der Gegenwart.
Ihr Zwillingsbruder lockt hierfür Kinder auf einem Jahrmarkt in sein Zelt, wo sie mit Hilfe eines Schrumpfringes in eine Modelleisenbahn gezogen werden. So kann die Hexe trotz ihrer Mini-Gestalt ihr Werk vollbringen.
Als drittes Kind erwischt es den "Erbfolger", einen Jungen aus der Hauptbesetzung der guten Seite. Klar, dass er der Hexe ein Ende machen kann, womit der Schrumpfzauber gebrochen ist und alle (außer der Hexe und ihrem Bruder) gerettet sind.
Ahh...endlich einmal kann ich cedeos wiedersprechen. Ich fand die Geschichte im Gesamtbild schlecht. Hatte ich anfangs noch auf eine erwachsene Umsetzung der Hänsel&Gretel-Thematik gehofft, verkommt die Sache zum Stil einer Geschichte aus der Kinderbuchreihe "Gänsehaut". Dass der Erbfolger 10 Jahre alt ist und einen sprechenden Jungdrachen als besten Freund hat, läutet es schon mal gut ein. Als er geschrumpft wurde, in der seltsamen Kulisse ist und nicht weiß, wie er dahin gekommen ist, war mir nach einigen Seiten klar, dass es sich um eine Modelleisenbahn handeln muss. Daher war ich von der Auflösung der Story auch nicht so überrascht. Allgemein waren die Szenen auf dem Minitaur-Gelände nicht mein Fall.
Das Amulett von Zamorra spielt mal wieder verrückt, dieses mal bei der Zeitschau. Ja, die Passagen mit Zamorra und den anderen Erwachsenen auf dem Jahrmarkt waren solide und liesen sich gut lesen.
Insgesamt aber reicht es gerade mal für
(4 von 10). Einfach nicht mein Fall, dieser Storystrang mit dem Erbfolger und seinem sprechenden Drachen.
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