Band 31: Sterben unter heißer Sonne
Mark Baxter am Pulverfaß der Welt
In der zerklüfteten Landschaft waren sie aus der Luft kaum auszumachen. Sie klebten an den Felsen wie die Gemsen. Die Augen starr nach oben gerichtet, wo an dem stahlblauen Himmel jeden Moment der Hubschrauber der Regierungstruppen auftauchen konnte.
Schon seit einer ganzen Weile hörten sie das Geräusch. Doch noch kreiste der gepanzerte Helikopter abseits ihres Standortes, durchforschte die tiefen Schluchten am Mussa Ali im Damakil-Gebirge.
Über zweitausend Meter hoch türmte sich das Felsmassiv nahe der Grenze zum französischen Ajar- und Issa- Territorium. Zwei Meilen zurück, im Landesinneren, befand sich die Basis, auf die die Regierungstruppen es abgesehen hatten. Doch nur selten war es ihnen einmal gelungen, so weit vorzustoßen.
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