Nach dem Abschied von Rulfan, Aruula und dem noch immer im seelischen Notstand befindlichen Vogler auf Canduy Castle ging es nach Französich-Guayana. Die Gewissheit von Aruula endgültig getrennt zu haben nagte an Maddrax. Er hatte Aruula endgültig nach zwölf gemeinsamen Jahren aufgegeben. Im Endeffekt war es der Tod ihrer Kinder, die den Prozess der Trennung fixierte und Aruulas Gottverbundenheit konnte Matts nichts abgewinnen.
Kourou, der ehemalige Weltraumbahnhof der ESA. Ihr Ziel, weitere Raketen von Kourou gegen Killerasteroiden, durch die dort vermuteten Technos zu gewinnen.
Bei der Ankunft in Kourou kämpft ein Trupp von Nachfahren der ehemaligen Fremdenlegion, die Leschoneer noch vor den Schutzzäunen der Festung BASTILLE. Die angreifenden Indios, mit fliegenden Schlagen als Totemtiere um ihre Schulter hatten das Vorhaben, so viele Waffen wie nur möglich zu erbeuten. Matts Entschluss, zwecks Kontaktaufnahme das Schuttle zu verlassen, erwies sich durch einen Anbiss einer fliegenden Schlage auf seine linke Schulter als schmerzhaft und beraubte ihn seine Sinne. Miki Takeo schätzte die Situation schließlich durch die telepathischen begabten Indios richtig ein und überlies den Angreifern einen Teil der Waffen, die danach mit einen Peilsender versehen wieder abzogen.
Inzwischen wurde der ohnmächtig und verletzte Matt in der BASTILLE versorgt. Nnchdem Xij und Matt das Vertrauen des Comm´deur gewonnen hatte, erzählte er die Geschichte von "Himmelswacht."
2012 wurde die Raketenanlage nuklear nachgerüstet, zur Abwehr von CF. Die Raketen kamen aber durch Software-Probleme nicht mehr zum Einsatz. Nach CF hatten die Nachfahren der Ingenieure die Abwehr verbessert, modernisiert und automatisiert. Durch die Ereignisse der vergangen Jahrhunderte hatten die Inscher fast gänzlich die Kontrolle über die computergesteuerte Verteidigungsanlage verloren. Durch das EMP veränderte sich auch die Ortungskapazität, welche sich als zu niedrieg erwies, und deshalb auch nur den größten Killerasteroiden eine Rakete entgegengesteuert wurde. Mikis integriertes Diagnose-und Reparatursystem reparierte den Schaden und umging die Ortungskapazität. Er startete noch alle einsatzfähigen Raketen gegen die größeren einstürzenden Asteroiden des Mondes.
Einer der Trümmer zielte aufs schottische Hochland und die Rakete erwischte den Brocken ziemlich spät. Im Schutz vor den Asteroidenschauer im Kellergewölbe von Canduy Castle stürzte ein Deckenbalken auf Myrial und ihre Kinder. Selbstlos schützte Aruula mit ihrem Körper vor dieser Gefahr. Die ersten Diagnosen durch die Verletzung im Wirbelsäulenbereich einer Querschnittslähmung erweisen sich als unkorrekt.
Anfangs ging es doch schnell zur Sache mit den ersten Hinweisen um den neuen Zyklus. Die Festung als Handlungsebene erwies sich als solider nachapokalyptischer Alltag, offerierte sich als "back to the roots". Persönlich konnte es mich nur begrenzt begeistern, einiges vorhersehbar, einiges abgenützt und rechte Spannung wollte somit nicht aufkommen. Jedenfalls super verfasst und für Einsteiger sehr freundlich geschrieben und zeigt den Überlebenskampf mit viel Hintergrundwissen, wie es sicherlich auch immer wieder notwendig ist.
Die Intensität der Emotionen der beteiligten Personen kam erst durch Xij etwas auf Betriebstemperatur: „Was wieder einmal beweist, dass man als Landser weit weniger Grips braucht, um seine Aufgaben zu erfüllen“ meint also Xij.
Schrumpft das Hirn, ballt sich die Faust … und andersrum!
"Ich glaube, es ist ein Riesenvorteil, wenn du weniger denkfähig bist. Es gibt einen guten Grund, warum anscheinend einige deiner früheren Existenzen nicht viel im Kopf hatten, weil im Kampf dein Kopf im Weg stand"
Ich nehm mal Wetten an, das Xij diesen Zyklus nicht überleben wird - zumindest körperlich.
Ignoranz insofern, dass der gesunde Menschenverstand jede Menge Fakten ignorieren musste, die es eigentlich unmöglich müssen machen, den Raumhafen von Hier und Heute herüberzuretten.
Diesen Zeilen und auch einiges weitere, denke ich mal, sind von Mike eingefügt worden, jedenfalls eine starke Formulierung. Was die Ignoranz zur Zeit betrifft glaube ich auch nicht wirklich an den Prozess der Wartung, Reparatur und Instandhaltung. Der Roman vermochte nur ansatzweise vermitteln, wie es denn tatsächlich hätte vonstattengehen sollen. Eine zweihundert zählende Gemeinschaft mit zunehmender 350 jährigen andauernder Degeneration und eine Raffinerie. Die Ersatzteilproduktion ist mein eindrucksvolles Beispiel der Toleranz, die ich einbringe, wenn ich die Bilder von Kourou betrachte. Die Voraussetzungen um die Entwicklung der Technos sind meines Erachtens, zumindest unbefriedigend.
Ach, das muss ich unbedingt notieren - damit ich nach einen Jahr es wieder nachlesen kann.
"Aruula und mein Weg –jedenfalls der gemeinsame- endet hier und heute" , sagte Matt.
Genaugenommen ging ich in diesen Zyklus eher von einer Hinterlassenschaft des Streiters von Mond zu Erde aus. Aber anscheinend betrifft es nur den seltsamen Überzug auf seiner oberen Hälfte. Der Flöz hat Tachyonen zu Stein verwandelt, was eher den Ursprung betreffen sollte und ich denke nicht, dass die Domäne gänzlich abgehandelt ist.
Meine Spekulation um die fliegenden Schlangen sind die Folgen des Flächenräumer-Schusses bei Whaaston. Abgewandert nach Mexiko, präsentiert es sich als Appetithappen eines Gegners, der nur bedingt menschlich war(!), somit könnte sich wiederum als Ergebnis um eine Mutation handeln – Kroow.
Im Datenkristall geflüchtet oder integriert, hat sich die unsterbliche Entität des Bösen. Bleibt noch verbindend offen, wer oder was in Mexiko, in der Zwischenzeit dringend Waffen benötigt - derjenige welche keine hat

- und seine Machtbereich erweitern möchte.
Natürlich die bereits (zweimal hintereinander) erwähnte Gedächtniskopie von Aiko Tsuyoshi, ist nun somit auch kein Zufall mehr, was den Zyklus anbelangt.
Und noch zwei weitere Handlungsthemen von Matt und Aruula, was sicherlich noch sehr interessant werden könnte. Matt durch den Schlangenbiss, zumindest in den verbindenden telepathischen Einflussbereich des Supergegners gelangen könnte - Matt als Gegner der Menschheit?
Besonders neugierig bin ich, was nun vor dem prophezeiten Weg um Aruula, nun so verborgen sein mag?
Und es hat mich schon wieder, der Virus der sich Maddrax nennt.
8 von 10 Kometen

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