Matt und Aruula konnten im letzten Heft einen Atomsprengkopf erbeuten und wollen ihn jetzt beim Weltrat abliefern. Leider bekommt MAGMA Wind davon und fängt sie ab. Oder eher zum Glück, ich freue mich jedenfalls über den Trupp. Hoffentlich überlebt diesmal jemand, der oder die als neues längerfristiges Mitglied von MAGMA etabliert wird.
Durch eine List gelingt es ihnen tatsächlich, die Bombe zu stehlen. Es ist auch etwas leichtgläubig PROTO von irgendwelchen Maddrax nicht bekannten „Weltrat-Mechanikern“ reparieren zu lassen. Ich wäre nach all den Abenteuern ziemlich skeptisch und würde da nur ein vertrauenswürdiges Team ranlassen. Er kann froh sein, dass die Kerle nur die Bombe mitgehen lassen und nicht gleich den ganzen Panzer kapern. Über den Strahlungssensor von PROTO können sie den Dieben immerhin folgen.
Unabhängig davon taucht der in MX 682 in der Wüste ausgesetzte MAGMA-Drogenbaron Jugo Innochin wieder auf, ich habe es kommen sehen. Ausgerechnet dessen Vater soll den Sprengkopf beherbergen. Der ist gar nicht erfreut, dass MAGMA ihm seinen Sohn fälschlicher Weise als „garantiert tot“ verkauft hat und hat deshalb eigene Pläne für die Bombe.
So erreicht der Truck mit der Bombe Millevillage und kurz darauf ist auch PROTO hier. Der unter Beschuss gerät und in einen See abtaucht. Die Bösewichte ahnen nicht, dass sie es mit einem Amphibienpanzer zu tun haben und sehen Problem als erledigt an.
Die Bombe wird dann sicher gelagert. An einem Ort, wo so einfach niemand rankommt. In einer Unterwasserhöhle. Oh, wirklich? Was für ein Zufall! Da passt ja alles perfekt zusammen. Die Helden überraschen ihre Feinde mit PROTO und wollen sich die Bombe krallen. Notgedrungen aktiviert einer der Ganoven den Timer und erpresst Matt und Aruula, sich zurückzuziehen. Als das erledigt ist, muss er den Countdown nur noch deaktivieren. Wenn er denn den Code wüsste, der plötzlich verlangt wird. Tja. Das war es für Millevillage und die MAGMA-Agenten, die sich dort befinden. Sehr Schade. Die Helden sind in PROTO einigermaßen geschützt.
Wenigstens überlebt Jugo Innochin eine missglückte Stürmung seines Drogenlabors, bei dem Chemikalien eine große Explosion auflösen. Auch nur durch reinen Heftromanzufall, weil er wegen Magenproblemen im perfekten Timing ein Klohäuschen aufsuchen musste.
Ich freue mich ja immer, wenn MAGMA irgendwo auftaucht. Und vielleicht die Reihen der Bösewichte erweitert werden. Leider nicht, die neu eingeführten wichtigen Figuren gehen alle direkt drauf. Daa’muren-Bewusstsein Laan bleibt neben dem Anführer die einzige prominente Figur der Organisation und gerade den kann ich nicht leiden. Gut, Jugo Innochin taucht (nicht wirklich) überraschend wieder auf, aber ob der noch für MAGMA arbeiten oder jetzt sein eigenes Ding durchziehen will, ist ungewiss.
Matt und Aruula jagen indes einem Atomsprengkopf hinterher, der ihnen gestohlen wurde. Wie sie ihn schließlich finden ist ganz schlimmer Heftromankram. Die Bombe wird in einer Unterwasserhöhle aufbewahrt, was eigentlich ziemlich schlau und sicher ist. Die Bösewichte können ja nicht ahnen, dass der Heftromanzufall dafür sorgt, dass die Helden mit PROTO über eine Klippe in einen See düsen und dann mit dem Amphibienpanzer genau dort sind, wo sie der Plot braucht. Sonst hätten sie die Bombe nie erreicht.
Pluspunkte für MAGMA, aus Prinzip. An sich ist die Handlung auch spaßig, aber die Auflösung mit der Bombe ist für meinen Geschmack einfach misslungen und hat mich richtig gestört. Zumal durch diesen doofen Heftromanzufall auch noch zwei sehr interessante MAGMA-Figuren draufgehen, das nehme ich Kolja van Horn persönlich übel. Die Handlung in Washington um Jugo Innochin ist in Ordnung.
Tja, was mache ich da nur? Hier im Forum auf jeden Fall ein GUT

(6,5 von 10 Kometen). Im Maddraxikon sagt mein Kopf 3 Sterne und mein Herz 4 Sterne. Aber ich will fair sein und vergebe 3 Sterne. Der nächste Roman mit der MX-Mordliga wird hoffentlich wieder besser.
Team Maddraxikon hat geschrieben: Mo Jun 29, 2026 10:43 am
Lange Rede, gar kein Sinn: Mike freut sich bestimmt auf deinen ersten Leserbrief!
Ui. Da könnte ich auch mal einen schreiben, keine Ahnung, wie lange der letzte her ist.