In einem abgelegenen Sumpfgebiet wurde ein EMP gezündet. Warum und weshalb, das sollen mal wieder Matt und Aruula herausfinden. Mhh, irgendwie erinnert mich das langsam an eine Spezialabteilung von New Scotland Yard, die eigentlich aus einem ganzen Team bestehen müsste und wo trotzdem immer nur die beiden Hefthelden ausgeschickt werden, wenn es Probleme gibt.
Irgendwie hängt der Vorfall mit MAGMA zusammen. Ein wichtiger Konvoi der Organisation ist in der Gegend verschwunden. Elektro-Daa‘mure Laan soll sich darum kümmern. Schade. Ich hoffte, wir lernen hier mal ein neues Mitglied von MAGMA kennen. Laan ist mir echt Laan-gweilig geworden. Sorry, der musste sein.
So brechen Laan in seiner Drohne und ein kleiner Trupp auf. Sie merken schnell, dass es ihnen wie dem verschollenen Konvoi gehen könnte. Sumpfterrain und Mutantentierchen sollen ihre geringsten Probleme bleiben. Da draußen lauert Etwas!
Als Matt und Aruula eintreffen, haben sie es aus meiner Sicht etwas zu einfach, die Spuren zu finden. Danke Aneinanderreihung von Heftromanzufällen! Aber auch der MAGMA-Trupp gerät wegen dummen Heftromanzufällen in Schwierigkeiten und wird weiter dezimiert, als eh schon durch „sinnvolle“ Szenen. Mhh, mir gefällt der Roman immer weniger.
Zum Finale treffen die Helden auf die Bösewichte, die gerade vom Mysterium des Sumpfes gekillt werden. Von nun an agieren sie als unfreiwilliges Team, um aus dem Gebiet zu entkommen. Matt braucht hier für meinen Geschmack zu lange dafür, hinter die Identität der sprechenden Drohne zu kommen. Außerdem kann Laan plötzlich nicht nur elektrische Geräte manipulieren, sondern auch kleine Organismen. Wie den tödlichen Insektenschwarm, der ihnen das Leben schwer macht. Das Daa’muren-Bewusstsein kann ihn kurz über einem Munitionstruck zu einer dichten Kugel steuern und den jagt man dann in die Luft. Es kommt noch zu einer kurzen Auseinandersetzung zwischen den Helden und dem MAGMA-Trupp, bei dem Laan fliehen kann, weil er natürlich für kommende Abenteuer gebraucht wird.
Das Abenteuer sah mir erst wie der dritte Kandidat infolge für eine Sehr Gute Bewertung aus. Es war alles da. Endlich wieder MAGMA, ein unheimlicher Schauplatz, ein interessantes Mysterium, allgemein ein tolles Survivalfeeling. Hat mich irgendwie stark an den berühmten ersten Predator-Film mit Arnold Schwarzenegger erinnert.
Dann wurde der Roman aber schlechter, ab der zweiten Hefthälfte ließ bei mir der Lesespaß immer weiter nach und am Ende bin ich froh, dass ich mit dem Heft durch bin. Zu viele Heftromankniffe. Auf das Dorf in Sumpf und seine Bewohner hätte ich komplett verzichten können, weil es mir ein wenig den Survivalaspekt nimmt. Die Auflösung mit dem Insektenschwarm passt, aber ich hätte mir doch etwas Ungewöhnlicheres gewünscht.
Nochmal zu einer anderen Sache: Wie gesagt, ich freue mich über jeden Roman mit MAGMA. Aber schon wieder Laan? Nicht nur, dass mir die Figur von Anfang an nicht gefallen hat, auch möchte ich unbedingt mal neue Mitglieder der MX-Mordliga kennenlernen, die etwas Besonderes an sich haben und Dauergegner werden.
Nach den beiden echt tollen Geschichten von Michael M. Thurner ist das wieder ein GUTer MX, aber nicht mehr. 3 Sterne im Maddraxikon und gaanz knappe

(7 von 10 Kometen).