Matt, Aruula und Miki werden beim Heimflug von ihrem letzten Abenteuer auf eine seltsame Insel aufmerksam und landen dort. Sofort geraten sie in Bedrängnis und müssen in eine Höhle fliehen. Wo das erste interaktive Rätsel auf den Leser wartet. Noch ist es ziemlich einfach. Das ändert sich aber schnell.
So schlägt sich das Heldentrio von Raum zu Raum durch und löst Rätsel. Für etwas Abwechslung müssen sie sich auch ab und an mit eingenisteten Mutanteninsekten herumschlagen, aber nichts zu Gefährliches. Zur Heftmittel meldet sich das erste Mal ihr Spieleiter bei ihnen. Am Ende wartet also ein ganz toller Preis auf sie. Und sie haben die Möglichkeit, umzukehren, aber dann verpassen sie den tollen Schatz. Für mich wäre die Sache klar. Sie sind nur zufällig hier gelandet und haben sich nicht freiwillig in dieses Spielchen begeben. Und die Chance, dass sie weiterhin sämtliche Antworten wissen, ist sehr gering. Sie sind laut Spielleiter jetzt schon weitergekommen, als alle anderen Schatzsucher. Aber das würde ja keinen tollen Roman hergeben, also entscheiden sie sich dagegen. Obwohl das Scheitern bei einem Rätsel ihren Tod bedeutet.
Schließlich löst das Trio auch das letzte Rätsel und sie treffen den Spielleiter, der ihnen eine Formel überreicht, mit der man eine unbegrenzte Energiequelle erschaffen kann. Dann taucht überraschend eine Überlebende der tödlichen Rätsel auf, die heimlich den Helden durch die Räume gefolgt ist und sich nun auf den Spielleiter stürzt, um sich für ihre getöteten Freunde zu rächen. Beide stürzen in Lava. Naja, irgendeine Actioneinlage musste es zum Finale wohl geben.
Miki freut sich trotz dieser tragischen Überraschung über die Formel. Die ist bei der Reparatur des Wurmlochgenerators sicher nützlich.
Ich mag MX für solche experimentellen Romane. Das ist jedenfalls keine Geschichte, die man in der Bahn lesen kann. Hier braucht man Ruhe, einen klaren Kopf und irgendwas, worauf man sich Notizen machen kann. Die Rätsel sind sehr abwechslungsreich, aber theoretisch alle lösbar. Die meisten Rätsel kamen mir so oder so ähnlich bekannt vor. Auch wenn ich nicht immer die Lösung wusste, dafür ist mein Wissen nicht breit genug gefächert.
Zu der eigentlichen Handlung. Naja. Die gibt nicht viel her und ist Mittel zum Zweck. Wer nicht am Mitraten interessiert ist, kann den Roman eigentlich auslassen.
Eine Bewertung fällt mir hier schwer. Was bewerte ich mit welcher Gewichtung? Die reine Handlung? Die einzelnen Rätsel? Die Idee hinter dem Roman? Von mir gibt es am Ende GUTe

(knappe 7 von 10 Kometen) und 3 Sterne im Maddraxikon.