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Band 1341: Schwarzer Himmel

Verfasst: Sa Sep 20, 2025 3:19 pm
von Das Gleichgewicht

Schwarzer Himmel

Die mannshohe schwarze Statue stand im Zentrum der Lichtung, umgeben von uralten Bäumen. Obwohl es im Regenwald vor Leben nur so strotzte, herrschte hier eine tiefe Stille. Die Tiere des Dschungels machten einen weiten Bogen um diesen Ort, denn sie spürten, dass etwas Böses davon ausging. Bis zum Hals stellte sie den Körper eines bis auf einen Lendenschurz unbekleideten Mannes dar. Der Schädel dagegen war keineswegs menschlich. Armlange, an den Enden gewundene Hörner entsprossen der hohen Stirn. Fingerdicke Eckzähne ragten zwischen wulstigen Lippen hervor. Das Gesicht war eine verzerrte, mit tiefen Falten durchzogene Fratze. Die blinden Augen starrten in die Unendlichkeit ...

Geschrieben von Michael Schauer

Erscheinungsdatum: 18.10.2025

Re: Band 1341: Schwarzer Himmel

Verfasst: Do Dez 11, 2025 1:01 am
von ufo-bote
Das Heft las sich fast wie eine Folge von der »Relict Hunter« von Tele 5. Eine Stautette die schwarze Tränen weint, die unsterblich ? machen ? Zammy reist nach Peru, nach dem er allein ein Flugtickt dorthin zugeschickt bekam. Er läßt das Amulett die Statuette untersuchen – es findet nichts schwarzmagisches. Fast gleichzeitig in Paris wollen Fans der Indios in Peru die Tochter vom Statuetten-Finder Dejeun in Paris Kidnappen, um die Rückgabe der Statuette zu erzwingen. Auf dem dem Rückflug von Peru nach Paris hört Zamorra von Nicole von der Wirkung der schwarzen Tränen. Dann brach die Verbindung zu ihr ab. Im Frachtraum vom Flugzeug entdeckt der Pilot eine vereiste Kiste. Daraus befreit sich eine schwarze Statue. Kurz nach den Nicole Amelie, die Tochter von Dejun erreichte, kommen deren Entführer an, die sie bei bei ihrer versuchten Flucht überwältigen. Das Flugzeug mit Zamorra fliegt schon seit Minuten durch völlige schwärze als Er ins Cockpit kommt um die Crew zu informieren. Das Flugzeug landet dann auf einer schwarzen Ebene – im Reich der Toten. In Paris drohen die Entführer von Amelie und Nicole durchzudrehen als sie vom verschwinden des Flugzeug’s hören. Zamorra steigt aus dem Flugzeug aus und geht durch ein Heer von Toten zum Totengott der Inkas, Supay. Der: Ich hätte nie damit gerechnet, das sich unsere Wege kreuzen. Supay verlangt den Dieb der Statuette, dann dürften die anderen gehen. Den Dieb, David LeCluer, treibt die junge Frau Susanne aus dem Flugzeug. Tote zerreißen ihn danach. In Paris überrumpelt Nicole ihre Entführer, als Medien von der Rückkehr des vermissten Fliegers in Perus berichten. Zamorra lässt die Statuette zurückbringen. Indios kommen und trinken die schwarzen Tränen der Figur. Sie verjüngen sich und ziehen anschließend mit der Statuette ab.

Re: Band 1341: Schwarzer Himmel

Verfasst: Fr Mai 08, 2026 3:41 pm
von Sinclair
Handlung: Zamorra erhält einen Anruf von Valentin Dejeune, dem Chef des Pharmakonzerns Santé aus Paris. Dejeune war im Rahmen einer Expedition auf eine Statue gestoßen, die einen Dämon aus der Inka-Mythologie darstellte. Zamorra soll nun vor Ort in der peruanischen Stadt Iquitos prüfen, ob von dieser eine Gefahr ausgeht. Zamorra stimmt zu und tritt den Flug an, den Dejeune bereits für ihn komplett organisierte und bezahlte. Nach seiner Ankunft in Iquitos testet Zamorra die Statue mit dem Amulett und kann, zur Freude von Dejeune, keine akute Gefahr feststellen. Zamorra beobachtet aber, dass der Anthropologe David LeCleur mit seinem Ergebnis nicht recht zufrieden ist und nimmt sich vor ihn später allein zu befragen. Als Zamorra nach einem Telefonat mit Nicole sein Hotelzimmer verlässt wird er Zeuge wie ein veränderter LeCleur den Pharmachef angreift. Zamorra kommt dem bedrohten Dejeune zu Hilfe. LeCleur wird dabei von einem Blitz aus Merlins Stern getroffen und löst sich in einer Rauchwolke auf. Verheimlichte Dejeune gegenüber Zamorra was es mit der Statue tatsächlich für eine Bewandtnis hatte und wer war noch an ihr interessiert?

Meinung: Ein Zamorra – Roman von Castor Pollux – Autor Michael Schauer, mit einer interessanten Thematik. Es ging um die Aufspürung eines versteckten indigenen Volkes im peruanischen Amazonas-Regenwald. Das Volk der Mashco Solitaro sammelte eine schwarze Flüssigkeit aus einer Götzenfigur, die womöglich den natürlichen Alterungsprozess aufhalten konnte. Dazu gab es einen umstrittenen Professor der die Expedition zu den Mashco Solitaro wagte, aber nicht wieder aus dem Dschungel zurückkehrte. Das letzte Lebenszeichen war ein etwa zwei Monate alter Brief, den sein Freund in Paris erhielt. Der wiederum organisierte über den vermögenden Pharmachef Dejeune eine Rettungsmission. Dieser war mehr an der verjüngenden Flüssigkeit interessiert, als an der eigentlichen Suche nach dem Professor. Das waren schon einmal die vielversprechenden Zutaten für einen geheimnisvollen und spannenden Roman.

Durch den verhängnisvollen Diebstahl der Statue drohte ein hunderte Jahre altes Volk auszusterben, was eine Gruppe von Umweltaktivisten mit allen Mittel zu verhindern suchte. Ihre Anführerin Suzanne hatte einen entsprechenden Auftrag vom, mit ihr befreundeten, Schamanen des Stammes erhalten. Sie schreckten auch vor einem mutwillig herbeigeführten Flugzeugabsturz oder einer versuchten Entführung nicht zurück, um ihr Ziel zu erreichen. Suzanne Valmont ging am Ende sogar noch weiter und legte auch die letzten Hemmungen ab, bis hin zum Mord.

Besonders Serien relevant war dieser Roman allerdings nicht. Er fiel eher unter die Kategorie „Monster der Woche“ und wäre mit kleinen Änderungen auch für nahezu jede andere Gruselserie verwendbar gewesen. Aber dafür war es, auch aus dieser Einstufung heraus, ein jederzeit spannender und sehr unterhaltsamer Roman gewesen, zu dessen Stärke auch der sehr gute Schreibstil von Michael erheblich beitrug. Auf der Seite 43, rechte Spalte unten, fehlte im Text aber ein entscheidendes Wort. Dort stand nämlich nur: „Der Anblick erinnerte ihn an prähistorische....“. Das letzte Wort fehlte. Meiner Schätzung nach fehlte an dieser Stelle das Wort „Vögel“. Ein kleiner Wermutstropfen im ansonsten nahezu sauberen Text. :)

Das Titelbild zum Roman, mit zwei monströsen Wesen darauf, stammte von der Agentur Shutterstock und gehörte eher zur Dutzendware. Insgesamt betrachtet blieb bei mir aber von diesem Roman ein durchweg guter Eindruck zurück. Daher bewertete ich ihn ebenso und vergab die Note 2 = Gut und dazu passend 4 von 5 Amuletten an Michael Schauer. Nach der üblichen Wertung im Forum stimmte ich mit Sehr Gut ab.

:D

Re: Band 1341: Schwarzer Himmel

Verfasst: Mo Mai 11, 2026 8:26 am
von spuk69
Im Manuskript steht an der Stelle "Flugsaurier". Ich kann leider nicht sagen, wieso das Wort im fertigen Roman fehlt.