Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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Olivaro Offline
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Madeleine Polland: Das Haus der silbernen Schatten (Heyne Romantic Thriller Bd. 1804)
Eine etwas begriffsstutzige Heldin mit einem Hang zu umständlichen Aktionen bietet dieser Roman, der stilistisch im oberen Mittelfeld mitspielen kann. Es gibt schöne Beschreibungen und auch dezenten Humor, ein sich langsam aufbauender Spannungsboden, der aber in der Auflösung einige Fragen offen lässt: warum wurde die alte Nana Bradley ermordet, nachdem sie ihre entscheidende Aussage gemacht hatte und sie deshalb genauso gut am Leben hätte bleiben können? Warum hatte niemand die Schwangerschaft von Aggie Byrne bemerkt, und warum musste der Sohn außer Haus großgezogen werden? Warum stellt Teasy nach 24 Jahren ohne jeglichen Anlass die Frage nach der Verletzung von Dinny?
Zusammenfassung: Sehr schön zu lesen und spannend die Suche nach wahren Identitäten, aber einige Aktionen bestimmter Akteure sind sehr unlogisch.
Eine etwas begriffsstutzige Heldin mit einem Hang zu umständlichen Aktionen bietet dieser Roman, der stilistisch im oberen Mittelfeld mitspielen kann. Es gibt schöne Beschreibungen und auch dezenten Humor, ein sich langsam aufbauender Spannungsboden, der aber in der Auflösung einige Fragen offen lässt: warum wurde die alte Nana Bradley ermordet, nachdem sie ihre entscheidende Aussage gemacht hatte und sie deshalb genauso gut am Leben hätte bleiben können? Warum hatte niemand die Schwangerschaft von Aggie Byrne bemerkt, und warum musste der Sohn außer Haus großgezogen werden? Warum stellt Teasy nach 24 Jahren ohne jeglichen Anlass die Frage nach der Verletzung von Dinny?
Zusammenfassung: Sehr schön zu lesen und spannend die Suche nach wahren Identitäten, aber einige Aktionen bestimmter Akteure sind sehr unlogisch.
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George MacDonald: Lilith
(magischer) Fantasy-Roman
Ersterscheinung des Romans: 1895
Zitat von der hinteren Schutzumschlagseite:
"Die magische Geschichte, das Märchen ... kann zum Mittler des Mysteriums werden.
Das ist es, was George MacDonald versucht hat, und dabei sind ihm Geschichten voller Kraft und Schönheit gelungen."
J. R. R. Tolkien
(magischer) Fantasy-Roman
Ersterscheinung des Romans: 1895
Zitat von der hinteren Schutzumschlagseite:
"Die magische Geschichte, das Märchen ... kann zum Mittler des Mysteriums werden.
Das ist es, was George MacDonald versucht hat, und dabei sind ihm Geschichten voller Kraft und Schönheit gelungen."
J. R. R. Tolkien
George MacDonald war ein ganz feiner Schriftsteller: Hinter dem Nordwind zum Beispiel ist die traurig-schöne Geschichte des Jungen Diamant, während Phantasus mein absoluter Favorit ist: eine überbordende Fantasie mit einer geradezu kindlichen Freude am Zauberhaften und einem sensiblen Schreibstil. Die Übersetzung von Hans Günter Holl (Robinson Verlag 1984) ist aber in jedem Fall jener von Sabine Ivanovas (Goldmann Verlag 1987) vorzuziehen. :buch:
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