Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
-
Archmage Offline
- Beiträge: 808
- https://pl.pinterest.com/kuchnie_na_wymiar_warszawa/
- Registriert: Di Jul 30, 2013 4:12 pm
Das hatte ich tatsächlich schon überlegt, denn Roman und der (deutsche!) Einband von Herbert Thannhaeuser ergänzen einander wunderbar:Original von WaldfeeWas für ein wunderschönes Buch! Magste es kurz mit Abbildung vorstellen? Allein die Aufmachung ist schon einen Hingucker wertOriginal von Olivaro
Marcel Brion: Traumwiese (1948 )
Die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner während einer verzauberten Nacht.
Schwärmerische Naturbeschreibungen wechseln ab mit den Handlungen und Gesprächen der Bewohner von "Traumwiese", und obwohl es eine Handlung im "üblichen" Sinne nicht gibt, mag man das Buch nicht aus der Hand legen. Allerdings ist es eben aufgrund einer fehlendenen fortschreitenden Handlung nicht ganz leicht zu lesen, weil im Prinzip nichts passiert, das den Leser voller Spannung immer weiterlesen lässt. Am besten liest man das Buch zum Tagesausklang oder in einer wirklichen Musestunde, um sich nach der Lektüre gleich Morpheus' Armen hinzugeben.
-
Tulimyrsky Offline
- Beiträge: 3035
- Registriert: Mi Okt 08, 2008 2:28 pm
Der erste von drei Ausflügen von Hans E. Ködelpeter in den Gespenster-Krimi. Warum der Autor diese Romane nicht in seiner "Haus-Reihe" (dem VHR) untergebracht hat, kann man heute wohl nicht mehr in Erfahrung bringen. So kam es eben zu diesem kleinen Cedric-Balmore-Festival außerhalb des Pabel-Verlages. Alle drei Romane haben mir (natürlich) gut gefallen, am besten jedoch die Nummer 219.Original von woodstock
GK – Band 210: Die Satansburg
Dorothy Daniels: Die Schattendame (Sandra-Taschenheft Bd. 95)
Ist der Beginn der Geschichte noch recht ansprechend geschildert, zeigen die Personen nach der Ankunft der Protagonistin im Gutshaus ein so merkwürdiges Verhalten, dass recht bald schon die Zusammenhänge klar sind (die Haushälterin Hannah, die mit schwer beladenem Tablett im oberen Stockwerk verschwindet), und obwohl der Roman mit einem richtigen Gespenst aufwarten kann, ist die ganze Erzählung recht umständlich erzählt - und dass eine ganze Familie von edlem Geblüt vor Mord aus äußerst merkwürdigen Beweggründen nicht zurückschreckt, ist nur wenig glaubhaft. Da gibt es von Dorothy Daniels (1915-2001) weitaus bessere Romane, weil diese einfach glaubwürdiger erzählt sind.
Ist der Beginn der Geschichte noch recht ansprechend geschildert, zeigen die Personen nach der Ankunft der Protagonistin im Gutshaus ein so merkwürdiges Verhalten, dass recht bald schon die Zusammenhänge klar sind (die Haushälterin Hannah, die mit schwer beladenem Tablett im oberen Stockwerk verschwindet), und obwohl der Roman mit einem richtigen Gespenst aufwarten kann, ist die ganze Erzählung recht umständlich erzählt - und dass eine ganze Familie von edlem Geblüt vor Mord aus äußerst merkwürdigen Beweggründen nicht zurückschreckt, ist nur wenig glaubhaft. Da gibt es von Dorothy Daniels (1915-2001) weitaus bessere Romane, weil diese einfach glaubwürdiger erzählt sind.