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Verfasst: Mo Jul 11, 2016 12:38 pm
von Olivaro
Original von Waldfee
Mag am Alter liegen, aber mittlerweile ist mir das doch alles eine Spur zu albern geraten. Der verzweifelte Versuch, witzig zu sein, geht oftmals nach hinten los, zumal der Autor schwarzen Humor nicht unbedingt beherrscht (er möchte vielmehr gern schwarzhumorig sein). Die an vielen Stellen eingestreuten Kommentare des unbekannten Erzählers sind einfach überflüssig und nerven auf die Dauer ganz entschieden.
Das stimmt, und ich habe für mich selbst entschieden, dass da nichts mehr vom früheren Lesevergnügen übrig geblieben ist. Da hat der Zahn der Zeit (oder des Zeitgeistes) nicht nur daran genagt, sondern die Hexer-Stanley-Romane mit einem Happs verschlungen.

Verfasst: Mo Jul 11, 2016 7:36 pm
von Shadow
Original von Olivaro
Original von Waldfee
Mag am Alter liegen, aber mittlerweile ist mir das doch alles eine Spur zu albern geraten. Der verzweifelte Versuch, witzig zu sein, geht oftmals nach hinten los, zumal der Autor schwarzen Humor nicht unbedingt beherrscht (er möchte vielmehr gern schwarzhumorig sein). Die an vielen Stellen eingestreuten Kommentare des unbekannten Erzählers sind einfach überflüssig und nerven auf die Dauer ganz entschieden.
Das stimmt, und ich habe für mich selbst entschieden, dass da nichts mehr vom früheren Lesevergnügen übrig geblieben ist. Da hat der Zahn der Zeit (oder des Zeitgeistes) nicht nur daran genagt, sondern die Hexer-Stanley-Romane mit einem Happs verschlungen.
Ebenso wie fast alle anderen Gruselromane aus dieser Zeitepoche (die 70er- und frühen 80er-Jahre) auch. Wenn ich Rezis schreibe über diese Romane, dann versuche ich möglichst, mich an diese Zeit zu erinnern und so gut es geht in dieses Feeling einzutauchen. Täte ist dies nicht, dann würde kaum ein Roman mehr als höchstens 2 Punkte erhalten. Ein paar Ausnahmen würden die Regel bestätigen.

Dies gilt leider auch für sehr viele Dan Shocker-Romane, die vielfach mit dem Zeitkolorit funktionieren und nicht wirklich zeitlos sind ...

Verfasst: Mo Jul 11, 2016 9:57 pm
von woodstock
Kaiserfront 1949 Band 4: Entscheidungsschlacht um Warschau

Verfasst: Mo Jul 11, 2016 11:24 pm
von Waldfee
William Hope Hodgson - Stimme in der Nacht

Verfasst: Di Jul 12, 2016 10:24 pm
von woodstock
Sternenfaust Band 48

Verfasst: Di Jul 12, 2016 10:40 pm
von Olivaro
Fay Stanhope: Die Gefangene von Grantville (Gaslicht - Krönung Bd. 329)

Man kann davon ausgehen, dass Verfasser Hans E. Ködelpeter das Lied "Laura Jane" von Howard Carpendale gekannt haben muss, denn die ersten etwa 16 Seiten sind im Prinzip eine Nacherzählung des Liedtextes. Leider verliert der Autor im Laufe der Handlung seine literarischen Tugenden, die ihn vor allem im VHR so viele unvergessliche Romane haben schreiben lassen. Die Handlung wird fortwährend konfuser, und der Schluss ist so zuckersüß geraten, dass der Leser nach der Lektüre einiges an Gewicht mehr auf die Waage bringt. Schade, dass der Meister des geschliffenen Dialoges nach starkem Beginn in eine solch schmalztriefende Räuberpistole abgleitet.

Und ein dicker Gaslicht-Gruß an Wildheart!

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 7:05 am
von Wildheart
:)

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 8:51 am
von Shadow
Sachbuch: Die Schlacht am Rosebud 1876

Verfasst von Dr. Albert Winkler

Erschienen im Verlag für Amerikanistik D. Kuegler

Ein sehr gut geschriebenes Buch betreffend den Sieg der Sioux- und Cheyenne-Stämme über die Armee unter General George Crooks Führung in dessen Feldzug im Wyoming-Territorium am 17.06.1876. Eine Woche vor George Armstrong Custers Untergang gegen dieselben Indianer, gegen die auch Crook nur mit viel Glück der totalen Vernichtung entging!

Es kommen beide Seiten in sehr vielen historisch belegten Aussagen zu Wort.

Lehrreich, ohne zu belehren ... :thumbup:

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 10:42 am
von Estrangain
Robinson Crusoe, von Daniel Defoe.

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 12:52 pm
von Shadow
Original von Estrangain
Robinson Crusoe, von Daniel Defoe.
Ein tolles Buch! :thumbup:

Eine neuere oder eine ältere Ausgabe?

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 2:40 pm
von Waldfee
William Hope Hodgson - Das Haus an der Grenze

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 3:07 pm
von Estrangain
Original von Shadow
Original von Estrangain
Robinson Crusoe, von Daniel Defoe.
Ein tolles Buch! :thumbup:

Eine neuere oder eine ältere Ausgabe?
Insel TB von 1975 mit Illustrationen von Ludwig Richter.
Heute abend beginne ich mit Brian Moore´s

Schwarzrock

Ein Roman über die Missionierung der "Wilden" des frühen 17. Jahrhunderts in den Woodlands von Nordamerika.

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 5:08 pm
von Shadow
Original von Estrangain
Heute abend beginne ich mit Brian Moore´s

Schwarzrock

Ein Roman über die Missionierung der "Wilden" des frühen 17. Jahrhunderts in den Woodlands von Nordamerika.
Der wurde doch auch verfilmt Anfang der 1990er-Jahre. Da bricht ein Jesuitenpater zu den Indianern auf und baut nur Sch..... mit seiner Missionierungssache.

Ich fand den Film nicht schlecht, aber international dürfte er nicht besonders angekommen sein ...

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 5:19 pm
von Estrangain
Korrekt. Der Film trug den Titel Am Fluß der Irokesen und war nicht so besonders.

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 5:20 pm
von Olivaro
Original von Estrangain
Insel TB von 1975 mit Illustrationen von Ludwig Richter.
Da haben wir wohl (fast) die gleiche Ausgabe:

Bild


Verfasst: Mi Jul 13, 2016 5:29 pm
von Estrangain

Das ist meine:


Bild


Verfasst: Mi Jul 13, 2016 5:31 pm
von Olivaro
Was beweist, dass es von diesem Buch gar nicht genug Auflagen geben kann. Vor allem mag ich die Zeichnungen von Ludwig Richter sehr.

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 5:34 pm
von Estrangain
Wie hat der Her Hesse so schön geschrieben:


"... eines der gelesensten und schönsten Bücher der Welt."

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 8:48 pm
von Olivaro
Clarissa Ross: Flüsternde Schatten (Gaslicht-Taschenbuch Bd. 76)

Vielschreiber William Edward Daniel Ross hat mit diesem Werk weniger einen "Roman um Liebe und Geheimnis" (Reihenuntertitel) geschaffen, als vielmehr einen höchst veritablen Gruselroman.

Erzählt wird die Geschichte von Sarah, die bereits im Kindesalter durch ihre emotionale Kälte und berechnende Handlungsweise auffällt. Und es scheint, als wäre sie im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal zur Mörderin geworden; weitere Taten folgten, die von einer enormen kriminellen Energie zeugten. Der Leser nimmt in diesem Werk die Perspektive der Mutter ein, die zerrissen ist zwischen Zweifeln und der Liebe zu ihrem Kind. Letztendlich mündet die Handlung in eine Tragödie, die vermuten lässt, dass wohl die Seele eines längst verstorbenen Mädchens von Sarah Besitz ergriffen hat. Leider lässt der Autor den Leser nur an der Gedanken- und Gefühlswelt der Mutter teilhaben, jedoch nicht an der des Mädchens, was eine Wahrheitsfindung schwierig macht. Spannung und Dramatik bietet der Roman aber dennoch, weshalb man die letztendliche Antwort nicht allzu sehr vermisst.

Verfasst: Mi Jul 13, 2016 10:30 pm
von woodstock
GK – Band 136: Das Geisterdorf