Band 2405: Geisterzug ins Vampirreich

JS Band 2405: Geisterzug ins Vampirreich

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Sinclair Offline
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Beitrag von Sinclair »

Sollte das so stimmen, wäre es mir entfallen, dann Asche auf mein Haupt. Ändert aber nichts daran das Alfred Bekker nicht zum Sinclair-Stil passt. :wall: :wall: :wall:
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Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2405: Geisterzug ins Vampirreich

Beitrag von Das Gleichgewicht »

In Inverness wartet ein neuer Vampirfall auf John und Suko. Sie nehmen sofort den Nachtzug, damit der Fall passieren kann. Im Zug ereignen direkt sich einige seltsame Vorfälle. Ausgedruckte Unterlagen sind plötzlich leer, sie haben ewig keinen Funkempfang, die anderen Fahrgäste sind plötzlich aus ihrem Wagon verschwunden. Unheimlich! Dann schlummern die Geisterjäger ein und als sie erwachen…befinden sie sich immer noch im fahrenden Zug. Das zieht sich schon etwas. Raus kommen sie hier nicht und können allgemein wenig Interessantes unternehmen. Sie müssen warten, bis die Gegenseite sie in einer Stadt rauslässt.

Im Dawntown befinden sie sich also, einer waschechten Stadt im Noir-Stil im Griff der Vampire. Sie lernen noch in der Bahnhofshalle den Vampirjäger Horwan kennen und helfen ihm dabei, ein paar der Untoten zu beseitigen. Horwan gibt direkt zu, dass er ein magiebegabter Dämon ist und die Geisterjäger im Auftrag des Stadtherrn hierher gebracht hat. In Inverness ist in Wirklichkeit alles in Ordnung, keine Vampirplage. Die Serienhelden sind wohl über die Dimensionen hinweg bekannt und berüchtigt?

Dann lernen sie den Bürgermeister Michael Demson kennen, in dessen Diensten auch Dämonen stehen. Mhh, hat Alfred Bekker hier ein abgespecktes Twilight City 2.0 erschaffen? An die düstere Stadt des JS Spin Off kommt Dawntown aber bei Weitem nicht heran. So richtig überzeugt bin ich zur Heftmitte nicht. Ohne John und Suko könnte das auch ein mittelmäßiger GK sein.

Es bleibt auch nicht bei Blutsaugern. Der Autor setzt eine bunte Palette an Monstern ein. Gargoyles, dreiarmige Wanddämonen, Geister. Jedenfalls sollen die Helden nur den Obervampir Ansilos töten. Bis zum dem müssen sie sich vorkämpfen und dann stilecht mit der Kreuzformel vernichten. Jetzt müsste Michael Demson sie eigentlich zurück in ihre Welt bringen, das war der Deal. Doch er hat Angst, dass die Geisterjäger sich irgendwann gegen ihn wenden, jetzt wo sie von der Dimension wissen. Aber sie wissen doch gar nicht, wie sie von allein hierher kommen können? Egal. Zum Glück stellt Horwan sich auf die Seite der Helden und pfählt den Stadtherren. Mit dem Zug geht es dann zurück in ihre Welt.



Nach Ewigkeiten gibt es wieder einen neuen Roman von Alfred Bekker. Aber ehrlich gesagt, das hätte man auch lassen können. Es geht für John und Suko in eine andere Dimension, die ein billiger Abklatsch von Twilight City aus Dark Land ist. Sorry, das muss ich an der Stelle so deutlich sagen. Ich habe skeptisch bis zur Hefthälfte gelesen und mich danach nur noch durchgekämpft. Am liebsten hätte ich abgebrochen. Das hätte auch ein mittelmäßiger GK sein können. Die Geschichte gibt nicht viel her und ein JS Gefühl fehlt völlig. Das bekommt sogar IRH besser hin.

Für mich bleibt nur die Frage, ob ich wirklich ein Sehr Schlecht vergeben sollte. Bei JS erwarte ich nicht nur einen Gruselroman, sondern auch einen JS. Eigentlich logisch, oder? Als GK hätte der Roman von mir sicher eine leicht bessere Wertung bekommen. So sind es SCHLECHTe :D :D :D :| :| :| :| :| :| :| (3 von 10 Kreuzen).
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