Band 2417: Fighting with my Demons

JS Band 2417: Fighting with my Demons

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Schneedrache Offline
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Beitrag von Schneedrache »

[quote][i]Original von Wynn[/i]
Es ist ja mittlerweile nicht das einzig Alberne an der Serie.[/quote]
Eigentlich war es von Anfang an albern, dass ein deutscher Autor über einen britischen Geisterjäger schreibt und nicht etwa über einen deutschen, und eigentlich ist das heute noch genauso albern.

Das hat alles seine Gründe. Und ja, es hat etwas mit Zeitgeist zu tun. Aber man merkt doch auf jeder einzelnen Seite, dass das einzige Britische an John Sinclair der Name ist und die britische Kultur für Helmut Rellergerd völlig fremd ist. War Rellergerd jemals in England? Spricht er überhaupt Englisch?

Wirklich konsequent wäre es, die John Sinclair Serie einzustellen und mit einer Serie mit deutschen Ermittlern fortzufahren. Machen wir es doch mal probeweise so: John Sinclair erscheint übergangsweise nur noch alle zwei Wochen, im Wechsel mit einer neuen Serie "Geisterjäger Hansen und Stahl", und sobald die sich etabliert hat, stellen wir diesen Unfug mit John Sinclair komplett ein. Und dann gibt es auch keine englischen Titel mehr. :tongue:
Shadow Offline
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Beitrag von Shadow »

[quote][i]Original von Schneedrache[/i]
[quote][i]Original von Wynn[/i]
Es ist ja mittlerweile nicht das einzig Alberne an der Serie.[/quote]
Eigentlich war es von Anfang an albern, dass ein deutscher Autor über einen britischen Geisterjäger schreibt und nicht etwa über einen deutschen, und eigentlich ist das heute noch genauso albern.

Das hat alles seine Gründe. Und ja, es hat etwas mit Zeitgeist zu tun. Aber man merkt doch auf jeder einzelnen Seite, dass das einzige Britische an John Sinclair der Name ist und die britische Kultur für Helmut Rellergerd völlig fremd ist. War Rellergerd jemals in England? Spricht er überhaupt Englisch?

Wirklich konsequent wäre es, die John Sinclair Serie einzustellen und mit einer Serie mit deutschen Ermittlern fortzufahren. Machen wir es doch mal probeweise so: John Sinclair erscheint übergangsweise nur noch alle zwei Wochen, im Wechsel mit einer neuen Serie "Geisterjäger Hansen und Stahl", und sobald die sich etabliert hat, stellen wir diesen Unfug mit John Sinclair komplett ein. [B][COLOR=RED]Und dann gibt es auch keine englischen Titel mehr[/COLOR][/B]. :tongue:[/quote]
Da wäre ich mir keineswegs so sicher!

Bei der "Sucht" nach allem Möglichen, es in "Denglisch" oder in Englisch auszudrücken, ist bald zu befürchten, dass die deutsche Sprache verschwindet und unsere Urenkel nur noch Englisch sprechen oder unverständliches "Denglisch kauderwelschen" ... :alt: :nudelholz:
Phexcaer Offline
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Beitrag von Phexcaer »

Ich erdreiste mich mal den Roman zu bewerten.

Wir haben hier die Grundlage eines sehr guten Romans, vor allem die Handlung in der Vergangenheit und die Gesamte Geschichte um das Kloster herum war sehr gut und hat viel Spannung aufgebaut, dann geht das Mysterium in der Gegenwart weiter als sich heraustellt das niemand davon weiß John und Suko nach Deutschland gerufen zu haben. Dann haben wir noch einen echt guten Gegner der Erinnerung an die "Bodysnatchers" wachruft.

Aber leider gibt es dann auch noch das Wrestling Crossover und das ist absolut misslungen. Anstatt es langsam und natürlich mit der Hauptstory zu verweben passiert in die Richtung das erste Drittel erstmal gar nichts, dann wird mit dem Holzhammer 3-4 Seiten Lang eine Flut von Characteren eingeführt, mit exakter Beschreibung ihrer Wrestlingoutfits, mit wem sie welches Tag-Team bilden, wer gegen wen wann und wo das letzte Match gewonnen hat... selten habe ich so einen krassen Bruch im Lesefluss erlebt. Als das Später dann nochmal passiert habe ich auch einfach überflogen - Einfluss auf das Leseverständnis hatte das nicht, was zeigt wie Out of Place das ganze war. Das dann im Finale dann noch die ganzen Wrestlingmoves korrekt Bezeichnet werden ist auch so eine Sache, immerhin wird hier alles aus Johns Sicht geschildert und der erklärt noch vorher das er vom Wrestling keine Ahnung hat. Fühlte sich einfach falsch an alles in dem Bereich.

So bleibt am Ende der Ärger das hier ein richtig guter JS Roman verhunzt wurde weil man so ein Crossover haben wollte. War sicherlich von allen Beteiligten gut gemeint, aber die Umsetzung hat nicht geklappt.

Ich gebe dann noch ein Mittel, weil der JS Anteil wirklich SO gut war. Schade drum.
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iceman76 Offline
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Beitrag von iceman76 »

[quote][i]Original von Schneedrache[/i]
Aber man merkt doch auf jeder einzelnen Seite, dass das einzige Britische an John Sinclair der Name ist und die britische Kultur für Helmut Rellergerd völlig fremd ist. War Rellergerd jemals in England? Spricht er überhaupt Englisch?

Wirklich konsequent wäre es, die John Sinclair Serie einzustellen und mit einer Serie mit deutschen Ermittlern fortzufahren. Machen wir es doch mal probeweise so: John Sinclair erscheint übergangsweise nur noch alle zwei Wochen, im Wechsel mit einer neuen Serie "Geisterjäger Hansen und Stahl", und sobald die sich etabliert hat, stellen wir diesen Unfug mit John Sinclair komplett ein. Und dann gibt es auch keine englischen Titel mehr. :tongue:[/quote]

Naja....

Karl May war auch nie im Wilden Westen... ;)
Der Bücher t/w urm Offline
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RE: Band 2417: Fighting with my Demons

Beitrag von Der Bücher t/w urm »

Dieses Heft werte ich mal als SONDERHEFT außer der Reihe ;-)

Hat Spaß gemacht, sollte man aber nicht zu ernst nehmen.
GhoulausdemGully Offline
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Beitrag von GhoulausdemGully »

[quote][i]Original von Wynn[/i]
Englische Titel waren, sind und bleiben für ein deutschsprachiges Werk albern, ob man es nun befürwortet oder nicht. Aber es ist dem Zeitgeist geschuldet, über den man hinsichtlich der Popkultur (die John Sinclair ja sein will) einiges schreiben könnte, das hier aber jeden Rahmen sprengen würde. Es ist ja mittlerweile nicht das einzig Alberne an der Serie.[/quote]
Englische Titel gibt es schon ewig bei Sinclair. Sogar schon einen englischen Dieter Bohlen Titel

Midnight Lady
Das Hü Offline
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Beitrag von Das Hü »

MITTEL, war ganz okay, wirkte aber ziemlich bemüht. Irgendwie hat die Wrestling-Einlage da nicht wirklich reingepasst. Und dass die hinterher auch noch als Co-Helden mit in den Kampf ziehen, hat mich ziemlich mit den Augen rollen lassen.

Alles in allem merkt man dem Roman an, dass er ein Geschenk an die Wrestling-Bubble ist. Schön für die, aber nicht wirklich Sinclair-Qualität.

Ließ sich für mich dadurch auch teilweise zäh lesen.
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Sinclair Offline
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RE: Band 2417: Fighting with my Demons

Beitrag von Sinclair »

[B]Handlung:[/B] Weil seine eigenen Mitarbeiter nicht zur Verfügung standen, fordert Harrys Chef Ernst Becker, John und Suko zur Amtshilfe an. Bei Bauarbeiten in einer Kirche, in Hünfeld bei Fulda, wurde ein Arbeiter von einer nicht näher identifizierten Kreatur getötet. Der mit der Ermittlung beauftragte Fuldaer Kommissar Ludwig Baumann verwehrt John und Suko den Zutritt zum Tatort. Erst nach Rücksprache mit Becker vom BKA lenkt Baumann ein. John lässt zunächst sein Kreuz in die Baugrube hinab. Plötzlich wird das Kreuz von einem Skelett geschnappt. Die Geisterjäger nehmen die Verfolgung auf und vernichten das Skelett, das auch Silberkugeln widerstand, mit der Dämonenpeitsche. John nimmt sein Kreuz wieder an sich, sieht aber von dessen Aktivierung ab, als die gesamte Bausubstanz erschüttert wird. John erkundigt sich beim Bauleiter was eigentlich genau gemacht werden sollte. Er erfährt, dass im Auftrag des Pfarrers die Wand hinter der Sakristei aufgebrochen und ein Schacht angelegt werden soll. Damit konfrontiert, fällt Pfarrer Thomas Arendt aus allen Wolken. Seiner Aussage nach hatte er niemals einen derartigen Auftrag erteilt. Genauso reagiert Becker als Suko ihn über den Stand der Ermittlungen informieren will. Im nahen Nonnenkloster versuchen die Geisterjäger mehr über die Vorgeschichte der Kirche und einen möglicherweise versteckten Raum unter ihr heraus zu finden. Als John und Suko erfahren, dass sich unter der heutigen Kirche ein Tor zur Hölle befindet, ist das Böse bereits aktiv geworden und bedroht auch ein Wrestling-Event im nahen Lokschuppen, bei dem Asmodis von Anfang an Regie führte.

[B]Meinung: [/B]Dies war der Roman zum IWI – Wrestling Halloween Event in Hünfeld bei Fulda, dass am 02.11.2024 dort statt fand. Am 1. und 2. November 2024 spielte dann auch dieser Roman, den Lara Möller und Ian Rolf Hill gemeinsam schrieben. Für Lara Möller war es damit die John Sinclair – Premiere. Sie sollte Ian Rolf Hill als Wrestling-Expertin unterstützen. Auch wenn ich persönlich dem Wrestling noch nie etwas abgewinnen konnte, war ich dennoch gespannt auf den Roman, indem auch die realen IWI – Stars mitwirken sollten.

Der Titel sollte eine Referenz an einen Film mit dem Titel: „Fighting with my Family“ sein. Ein Film der mir rein gar nichts sagte. Dennoch Referenz hin oder her. Mir gefiel dieser Titel genauso wenig wie damals „Spiders on a Plane“. Meiner Meinung nach sollte eine deutsche Romanserie auch bei deutschen Titeln bleiben. Alles andere war für mich indiskutabel. Hier hätte es doch ein Titel wie „Kampf mit meinen Dämonen“ genauso gut getan. Für den gewählten englischen Titel würde ich am Ende von meinem Gesamturteil einen Punkt abziehen. Ein tolles und passendes Titelbild zum Roman erstellte einmal mehr Timo Wuerz. Kurz gesagt ein tolles Titelbild und ein schlechter Titel.

Die Hintergrundgeschichte aus der Vergangenheit um den Einfall ungarischer Reiterhorden im Jahr 915 gefiel mir sehr gut. Schwester Hulda, aus dem Nonnenkloster, war ebenfalls ein sehr erfrischendes Original. Dazu eignete sich der Name Schwester Hulda aus Fulda auch noch für ein schickes Wortspiel. Hulda wirkte zunächst sehr gebrechlich und entwickelte plötzlich eine erstaunliche Energie und Kraft. Sie kannte Father Ignatius, hatte durch diesen auch bereits von John und Suko gehört und war dazu noch ein Wrestling-Fan. Obwohl sich Lara und Ian Rolf alle Mühe gaben die Welt des Wrestling werbewirksam zu schildern, konnten sie mich damit weder erreichen noch überzeugen. Mir blieben diese Welt und die daran beteiligten Personen fremd und suspekt. So wie John zog ich den Fußball vor. So übel wie John und Suko in diesem Roman mitgespielt wurde, dürfte sich die Meinung des Geisterjägers dazu auch kaum geändert haben.

Eine positive Überraschung war für mich, mit der ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr rechnete, dass Harry Stahl und Dagmar Hansen doch noch bei diesem Fall mitwirken durften. Sie kümmerten sich um den namenlosen Dämon, der auch als Verschlinger bezeichnet wurde. Dieser war Jahrhundertelang unter der Kirche und davor unter dem Kloster gefangen gehalten worden. Es wäre auch schade gewesen wenn die beiden Ermittler vom BKA, bei einem Fall in Deutschland, nicht berücksichtigt worden wären. Obwohl es auch zu dieser Konstellation bereits einige Male in der Serie gekommen war. Am Ende erfüllte sich auch noch der geheime Wunsch der Schwester Hulda eine Wrestling-Show einmal live zu sehen.

Der Roman bot zumindest von Anfang bis Ende spannende und gute Unterhaltung. Unter Berücksichtigung des Punktabzugs für den ärgerlichen Titel, bewertete ich diesen Roman mit der Note 3 = Befriedigend und vergab dementsprechend 3 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit [COLOR=YELLOW]Gut[/COLOR] ab.



:thumbup: :buch:
GhoulausdemGully Offline
Beiträge: 76
Registriert: So Dez 01, 2024 10:17 am

RE: Band 2417: Fighting with my Demons

Beitrag von GhoulausdemGully »

[quote][i]Original von Sinclair[/i]
[B]Handlung:[/B] Weil seine eigenen Mitarbeiter nicht zur Verfügung standen, fordert Harrys Chef Ernst Becker, John und Suko zur Amtshilfe an. Bei Bauarbeiten in einer Kirche, in Hünfeld bei Fulda, wurde ein Arbeiter von einer nicht näher identifizierten Kreatur getötet. Der mit der Ermittlung beauftragte Fuldaer Kommissar Ludwig Baumann verwehrt John und Suko den Zutritt zum Tatort. Erst nach Rücksprache mit Becker vom BKA lenkt Baumann ein. John lässt zunächst sein Kreuz in die Baugrube hinab. Plötzlich wird das Kreuz von einem Skelett geschnappt. Die Geisterjäger nehmen die Verfolgung auf und vernichten das Skelett, das auch Silberkugeln widerstand, mit der Dämonenpeitsche. John nimmt sein Kreuz wieder an sich, sieht aber von dessen Aktivierung ab, als die gesamte Bausubstanz erschüttert wird. John erkundigt sich beim Bauleiter was eigentlich genau gemacht werden sollte. Er erfährt, dass im Auftrag des Pfarrers die Wand hinter der Sakristei aufgebrochen und ein Schacht angelegt werden soll. Damit konfrontiert, fällt Pfarrer Thomas Arendt aus allen Wolken. Seiner Aussage nach hatte er niemals einen derartigen Auftrag erteilt. Genauso reagiert Becker als Suko ihn über den Stand der Ermittlungen informieren will. Im nahen Nonnenkloster versuchen die Geisterjäger mehr über die Vorgeschichte der Kirche und einen möglicherweise versteckten Raum unter ihr heraus zu finden. Als John und Suko erfahren, dass sich unter der heutigen Kirche ein Tor zur Hölle befindet, ist das Böse bereits aktiv geworden und bedroht auch ein Wrestling-Event im nahen Lokschuppen, bei dem Asmodis von Anfang an Regie führte.

[B]Meinung: [/B]Dies war der Roman zum IWI – Wrestling Halloween Event in Hünfeld bei Fulda, dass am 02.11.2024 dort statt fand. Am 1. und 2. November 2024 spielte dann auch dieser Roman, den Lara Möller und Ian Rolf Hill gemeinsam schrieben. Für Lara Möller war es damit die John Sinclair – Premiere. Sie sollte Ian Rolf Hill als Wrestling-Expertin unterstützen. Auch wenn ich persönlich dem Wrestling noch nie etwas abgewinnen konnte, war ich dennoch gespannt auf den Roman, indem auch die realen IWI – Stars mitwirken sollten.

Der Titel sollte eine Referenz an einen Film mit dem Titel: „Fighting with my Family“ sein. Ein Film der mir rein gar nichts sagte. Dennoch Referenz hin oder her. Mir gefiel dieser Titel genauso wenig wie damals „Spiders on a Plane“. Meiner Meinung nach sollte eine deutsche Romanserie auch bei deutschen Titeln bleiben. Alles andere war für mich indiskutabel. Hier hätte es doch ein Titel wie „Kampf mit meinen Dämonen“ genauso gut getan. Für den gewählten englischen Titel würde ich am Ende von meinem Gesamturteil einen Punkt abziehen. Ein tolles und passendes Titelbild zum Roman erstellte einmal mehr Timo Wuerz. Kurz gesagt ein tolles Titelbild und ein schlechter Titel.

Die Hintergrundgeschichte aus der Vergangenheit um den Einfall ungarischer Reiterhorden im Jahr 915 gefiel mir sehr gut. Schwester Hulda, aus dem Nonnenkloster, war ebenfalls ein sehr erfrischendes Original. Dazu eignete sich der Name Schwester Hulda aus Fulda auch noch für ein schickes Wortspiel. Hulda wirkte zunächst sehr gebrechlich und entwickelte plötzlich eine erstaunliche Energie und Kraft. Sie kannte Father Ignatius, hatte durch diesen auch bereits von John und Suko gehört und war dazu noch ein Wrestling-Fan. Obwohl sich Lara und Ian Rolf alle Mühe gaben die Welt des Wrestling werbewirksam zu schildern, konnten sie mich damit weder erreichen noch überzeugen. Mir blieben diese Welt und die daran beteiligten Personen fremd und suspekt. So wie John zog ich den Fußball vor. So übel wie John und Suko in diesem Roman mitgespielt wurde, dürfte sich die Meinung des Geisterjägers dazu auch kaum geändert haben.

Eine positive Überraschung war für mich, mit der ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr rechnete, dass Harry Stahl und Dagmar Hansen doch noch bei diesem Fall mitwirken durften. Sie kümmerten sich um den namenlosen Dämon, der auch als Verschlinger bezeichnet wurde. Dieser war Jahrhundertelang unter der Kirche und davor unter dem Kloster gefangen gehalten worden. Es wäre auch schade gewesen wenn die beiden Ermittler vom BKA, bei einem Fall in Deutschland, nicht berücksichtigt worden wären. Obwohl es auch zu dieser Konstellation bereits einige Male in der Serie gekommen war. Am Ende erfüllte sich auch noch der geheime Wunsch der Schwester Hulda eine Wrestling-Show einmal live zu sehen.

Der Roman bot zumindest von Anfang bis Ende spannende und gute Unterhaltung. Unter Berücksichtigung des Punktabzugs für den ärgerlichen Titel, bewertete ich diesen Roman mit der Note 3 = Befriedigend und vergab dementsprechend 3 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit [COLOR=YELLOW]Gut[/COLOR] ab.



:thumbup: :buch:[/quote]
Bei deutschen Titeln bleiben? Selbst Rellergerd hatte schon vor 1000 Romanen or so englische Titel, Beispiel Midnight-Lady (sogar von Dieter Bohlen geklaut)
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iceman76 Offline
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RE: Band 2417: Fighting with my Demons

Beitrag von iceman76 »

[quote][i]Original von Sinclair[/i]
[B]Handlung:[/B] Weil seine eigenen Mitarbeiter nicht zur Verfügung standen, fordert Harrys Chef Ernst Becker, John und Suko zur Amtshilfe an. Bei Bauarbeiten in einer Kirche, in Hünfeld bei Fulda, wurde ein Arbeiter von einer nicht näher identifizierten Kreatur getötet. Der mit der Ermittlung beauftragte Fuldaer Kommissar Ludwig Baumann verwehrt John und Suko den Zutritt zum Tatort. Erst nach Rücksprache mit Becker vom BKA lenkt Baumann ein. John lässt zunächst sein Kreuz in die Baugrube hinab. Plötzlich wird das Kreuz von einem Skelett geschnappt. Die Geisterjäger nehmen die Verfolgung auf und vernichten das Skelett, das auch Silberkugeln widerstand, mit der Dämonenpeitsche. John nimmt sein Kreuz wieder an sich, sieht aber von dessen Aktivierung ab, als die gesamte Bausubstanz erschüttert wird. John erkundigt sich beim Bauleiter was eigentlich genau gemacht werden sollte. Er erfährt, dass im Auftrag des Pfarrers die Wand hinter der Sakristei aufgebrochen und ein Schacht angelegt werden soll. Damit konfrontiert, fällt Pfarrer Thomas Arendt aus allen Wolken. Seiner Aussage nach hatte er niemals einen derartigen Auftrag erteilt. Genauso reagiert Becker als Suko ihn über den Stand der Ermittlungen informieren will. Im nahen Nonnenkloster versuchen die Geisterjäger mehr über die Vorgeschichte der Kirche und einen möglicherweise versteckten Raum unter ihr heraus zu finden. Als John und Suko erfahren, dass sich unter der heutigen Kirche ein Tor zur Hölle befindet, ist das Böse bereits aktiv geworden und bedroht auch ein Wrestling-Event im nahen Lokschuppen, bei dem Asmodis von Anfang an Regie führte.[/quote]

Der Zusammenfassung schließe ich mich mal an! :)

Fazit: Ich muss sagen, zuerst war ich auch sehr skeptisch als ich den Titel gelesen habe und das tatsächlich Wrestling in diesem Roman vorkommen soll! Eigentlich hatte ich den Roman schon ungelesen im Regal eingeordenet... ich dümpel ja chronologisch so um und bei Band 1060 herum! Hätte also noch viel Zeit vor mir bevor ich diese Nummer hätte lesen müssen. Doch ich war am vergangenen Samstag bei einer Lesung in Hamburg: mit Florian Hilleberg und Lara Möller. Dort wurde unter anderem aus diesem Roman vorgelesen. Hat mich tatsächlich sofort angefixt die Story! Musste ich dann daheim tatsächlich erstmal in Gänze lesen! Was soll ich sagen: obwohl ich mit Wrestling eigentlich auch nur wenig anfangen kann vergebe ich für diese Geschichte ein solides "sehr gut! War wirklich klasse geschrieben. Am besten hat mir aber tatsächlich die Szenerie in der Vergangenheit gefallen! Daumen hoch von mir! :)
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Das Gleichgewicht Offline
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Re: Band 2417: Fighting with my Demons

Beitrag von Das Gleichgewicht »

Bei Bauarbeiten an einer Kirche wird ganz klassisch ein seit Jahrhunderten darunter gebannter Dämon befreit. John und Suko werden erstaunlich schnell als Experten angefordert, als man noch von einer wütenden übergroßen Ratte ausgeht. Und der BKA Beamte, der um ihre Hilfe gebeten hat, weiß plötzlich nichts mehr davon. Warte, warte. Das geht mir hier alles viel zu schnell.

Dann springt die Handlung zum Wrestling, wo die Darsteller proben und ihren Spaß haben. Später machen zwei der Wrestler Promo-Fotos vor der Kirche. Ganz dumme Idee. Da hat der Pfarrer, den der Dämon inzwischen in Besitz genommen hat, direkt seine ersten Opfer…und verbreitet den Keim des Bösen weiter.

Schließlich wird auch der Kommissar übernommen, mit dem die Geisterjäger zusammenarbeiten. Er lockt sie in eine Falle. Zu den besessenen Wrestlern, die nun dem Bösen dienen. Genauer gesagt Asmodis, der das Spielchen wohl orchestriert. John und Suko sollen ihn bei einem mörderischen Wrestlingmatch unterhalten.

Im letzten Heftdrittel mischen noch Harry und Dagmar mit, die jetzt auch Interesse an dem Fall haben. An der Kirche müssen sie sich mit weiteren Besessenen herumschlagen.

Indes gelingt es John nach einem harten Match endlich, die Kreuzformel zu rufen und das Spektakel zu beenden. Asmodis verschwindet und die Wrestler können wieder klar denken. Auf geht es zur Kirche, um dem Dämon das Handwerk zu legen. Einige Wrestler nehmen die Geisterjäger mit, weil die halt gut kämpfen können und es immer gut ist, Zivilisten in Gefahr zu bringen. Na gut, bei einem Mottoroman kann ich vielleicht ein Auge zudrücken. Natürlich müssen die Kerle eine prominente Rolle einnehmen.

Und so unterstützen sie die Geisterjäger beim Finalkampf gegen den Dämon und seine verbliebenen Besessenen. Darunter Harry und Dagmar. Als Dagmar durch zufälligen Kreuzkontakt kurz aus dem Bann befreit wird, aktivieren sich direkt ihre Psychonautenkräfte und sie grillt den Dämon kurzerhand.



So ein Mottoroman steht und fällt immer damit, ob einen das Thema interessiert. Und wie interessant die Rahmenhandlung um das Motto herum ist. Tja, Wrestling interessiert mich kein Stück. Ehrlich gesagt habe ich diese Passagen nur schnell überlesen, verpasst habe ich nichts. Bleibt die Handlung um den Dämon und die ist auch nicht so das Wahre.

Naja. :D :D :D :D :D :| :| :| :| :| (5 von 10 Kreuzen) von mir. MITTEL. Mir fällt da ein, dass ich bei meiner letzten „Aufholjagd“ bis zur 2399 die Mottoromane von IRH übersprungen habe. Sollte ich vielleicht wieder tun.
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