Was habt ihr denn als letztes gelesen?
Moderator: Michael
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lessydragon Offline
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Helen Nuelle: Zeugen der Vergangenheit (SANDRA-Taschenheft Bd. 358)
Abgebrochen, weil sich beim Lesen herausgestellt hat, dass es denselben Stoff bereits vier Jahre vorher als Ullstein-Taschenbuch gegeben hat ("Die Todesgruft von Bally Moran").
Ersatz war aber sogleich gefunden:
Dorothy Daniels: Das Geheimnis der drei Schlüssel (SANDRA-Taschenheft Bd. 178)
Raffinierter Komplott um eine nach einem Unfall gedächtnislose junge Frau. Nicht immer ganz nachvollziehbar, aber dennoch sehr spannend erzählt.
Abgebrochen, weil sich beim Lesen herausgestellt hat, dass es denselben Stoff bereits vier Jahre vorher als Ullstein-Taschenbuch gegeben hat ("Die Todesgruft von Bally Moran").
Ersatz war aber sogleich gefunden:
Dorothy Daniels: Das Geheimnis der drei Schlüssel (SANDRA-Taschenheft Bd. 178)
Raffinierter Komplott um eine nach einem Unfall gedächtnislose junge Frau. Nicht immer ganz nachvollziehbar, aber dennoch sehr spannend erzählt.
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lessydragon Offline
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lessydragon Offline
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Eine halbe Stunde meiner Jugend sinnlos verschleudert...
Einer der unzähligen Versuche, einen lesbaren und gruseligen Geister-Krimi zu entdecken, endete nach zwei Versuchen mit einem totalen Flop.
1. Gill McBain: Ahnen kennen kein Erbarmen (Geister-Krimi 179): Wirre Geschichte, bei der man über viele Seiten gar nicht wusste, was der Autor eigentlich erzählen will. Merkwürdige Gestalten wie der dicke, grüngesichtige Junge und sinnlose Fluchten und Verfolgungsjagden machen es dem Leser zusätzlich schwer. Abbruch nach 24 Seiten
2. Ralph Garby: Jessica und die sieben Särge (Geister-Krimi 176): Wer hat diesem 12jährigen Schuljungen erlaubt, seine Vorstellung eines Gruselromans zu veröffentlichen? Unsägliche Dialoge, der 256. Inspector von Scotland Yard und Textstellen wie diese
"Hallo, Herr Geist!" rief sie. "Ich will Ihnen mal was sagen, Sie kneifen! Und das mit Recht. Die Sache würde übel für Sie ausgehen. Ich werde unverzüglich knallen, wenn es nötig sein sollte. Merken Sie sich das! Das ist keine leere Drohung. In Pistolenschießen habe ich eine Eins. Also, nun erscheinen Sie schon."
lassen den eigenen Lesevorsatz auf Seite 25 im Nichts verschwinden.
Da kann man die Zeit weitaus gewinnbringender investieren:
Evelyn Bond: Russische Nächte (SANDRA-Taschenheft Bd. 338)
Eines der ungewöhnlichsten "Gaslichter", das kaum Platz für "Liebe und Geheimnis" lässt. Vielmehr läuft das Geschehen vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges und dem Vorabend der Ermordung der Zarenfamilie ab und schildert die Erlebnisse einer jungen Frau in Paris und dem damaligen Petrograd. Genaue Personencharakterisierung und bizarre Geschehnisse vermitteln ein sehr intensives Leseerlebnis, und die Erwähnung, wie die während der Handlung liebgewonnene Menschen ihr grausames Ende durch die Bolschewiki gefunden haben, erschüttert den Leser zusätzlich. Kein "Gaslicht" im üblichen Sinne, sondern eher die beklemmende Chronik einer gnadenlosen Zeit.
Einer der unzähligen Versuche, einen lesbaren und gruseligen Geister-Krimi zu entdecken, endete nach zwei Versuchen mit einem totalen Flop.
1. Gill McBain: Ahnen kennen kein Erbarmen (Geister-Krimi 179): Wirre Geschichte, bei der man über viele Seiten gar nicht wusste, was der Autor eigentlich erzählen will. Merkwürdige Gestalten wie der dicke, grüngesichtige Junge und sinnlose Fluchten und Verfolgungsjagden machen es dem Leser zusätzlich schwer. Abbruch nach 24 Seiten
2. Ralph Garby: Jessica und die sieben Särge (Geister-Krimi 176): Wer hat diesem 12jährigen Schuljungen erlaubt, seine Vorstellung eines Gruselromans zu veröffentlichen? Unsägliche Dialoge, der 256. Inspector von Scotland Yard und Textstellen wie diese
"Hallo, Herr Geist!" rief sie. "Ich will Ihnen mal was sagen, Sie kneifen! Und das mit Recht. Die Sache würde übel für Sie ausgehen. Ich werde unverzüglich knallen, wenn es nötig sein sollte. Merken Sie sich das! Das ist keine leere Drohung. In Pistolenschießen habe ich eine Eins. Also, nun erscheinen Sie schon."
lassen den eigenen Lesevorsatz auf Seite 25 im Nichts verschwinden.
Da kann man die Zeit weitaus gewinnbringender investieren:
Evelyn Bond: Russische Nächte (SANDRA-Taschenheft Bd. 338)
Eines der ungewöhnlichsten "Gaslichter", das kaum Platz für "Liebe und Geheimnis" lässt. Vielmehr läuft das Geschehen vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges und dem Vorabend der Ermordung der Zarenfamilie ab und schildert die Erlebnisse einer jungen Frau in Paris und dem damaligen Petrograd. Genaue Personencharakterisierung und bizarre Geschehnisse vermitteln ein sehr intensives Leseerlebnis, und die Erwähnung, wie die während der Handlung liebgewonnene Menschen ihr grausames Ende durch die Bolschewiki gefunden haben, erschüttert den Leser zusätzlich. Kein "Gaslicht" im üblichen Sinne, sondern eher die beklemmende Chronik einer gnadenlosen Zeit.