Atlantis Legenden II Band 4: Vorstoß in die Leichenstadt

Moderator: Michael

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Atlantis Legenden II Band 4: Vorstoß in die Leichenstadt

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Sinclair Offline
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Atlantis Legenden II Band 4: Vorstoß in die Leichenstadt

Beitrag von Sinclair »

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Der junge Soldat Haro und der Prophet Delios befinden sich mit ihren Gefährten auf dem ›Auge der Dämonen‹, einer Welt des Schreckens, die Jahrtausende nach ihnen bekannt werden wird als ›Planet der Magier‹. Hier befindet sich die Leichenstadt, die Heimat der Großen Alten, und dorthin müssen sich Haro und Delios begeben, um einen Weg zurück nach Atlantis zu finden. Doch sie stoßen auf das nackte Grauen!

Gemeinsam mit dem Eisernen Engel suchen Kara und die Weisen von Atlantis nach einem Weg, um den Verschollenen zu helfen, während sich Myxin und der Schwarze Tod einen erbitterten Kampf mit der Höllenschlange liefern, ohne zu ahnen, dass sie selbst nur Figuren in dem grausamen Spiel um Macht zwischen der Hölle und den Großen Alten sind ...

Geschrieben von Ian Rolf Hill

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Auserwählter Offline
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Re: Atlantis Legenden II Band 4: Vorstoß in die Leichenstadt

Beitrag von Auserwählter »

Spoiler
Kara macht sich auf die Suche nach ihrem Vater und ihrem Geliebten, die auf dem Planeten der Magier sind. Beim Versuch, sie zu retten, wird Kara von rüsselschweinigen Kreaturen, den Damions, angegriffen und schließlich als Sklavin von King Kongs gesprächigen Monster-Alter-Ego gehalten. (Bin ich der Einzige, der gerade an Band 1 von Horrortica denkt? Mir gefällt außerdem der Satz auf S. 75: „Ich sah keinen Grund, dem Affen etwas vorzumachen.“)
Nyrana schwingt sich, nicht immer als Sympath, zur Leitfigur der Atlanter auf, die den Eisernen Engel vertreiben. Dieser hat gerade nicht seine beste Phase, wird er doch für alles Ungemach verantwortlich gemacht, weil er nicht (rechtzeitig) zur Stelle gewesen sei. Er versucht, Kontakt zu Kara aufzunehmen, da taucht aber seine Verwandtschaft, sein Zwillingsbruder auf, der ihn, gestärkt von der Magie der Großen Alten, beinahe tötet. Durch Myxins Auftreten kann das aber verhindert werden. Er outet schließlich Nyrana als Komplizen der Großen Alten.
Kara gelingt mithilfe einer Mit-Sklavin die Flucht, wird dabei von Zyklopen am Ableben gehindert – allerdings nur, um sie vom Regen in die Traufe, nämlich dem Regenten, zu bringen, welcher sich als Arkonada entpuppt.
Asmodis erscheint Myxin und dem Eisernen und schlägt ihnen einen Pakt zum Angriff der Großen Alten mittels der Schlucht der Stummen Götter auf den Planeten der Magier zu kommen und dort direkt ihre Gegner zu attackieren. Dazu soll auch Zeus, der nächste Bruder des Eisernen Engels, helfen.
Haro und Co stoßen derweil auf den Schwarzen Tod, der sich im Spinnennetz von Kalifato befindet.
Nyrana kann bei einem Angriff der schwarzen Vampire seinen Status als Retter von Atlantis weiter festigen – bis die plötzlich auftretende Apep ihn verschlingt.
Und schließlich erfährt man, dass sich Sedonia und ihre Schwester Zeo im Harem von Arkonada befinden. (Verdammt, warum denke ich schon wieder an „Die Sklavinnen des Dr. Nocturne“?
Auch dieser Teil zieht mich in die Welt des alten Atlantis zurück, beschreibt sehr gut alle Geschehnisse und lassen immer einen Spalt für Unklares, so dass man auf mehr hofft. Viele Cliffhanger warten auf Erlösung: Werden Sedonia und Kara sich finden? Was passiert dann? Wie geht der Kampf von Apep und Nyrana aus? Wird Nyrana später zum Herrn der Roten Hölle? Wird er in dieser Taschenheftreihe noch als Sukos Peitsche „umfunktioniert“?
Von mir ein „sehr gut“.
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kualumba Offline
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Re: Atlantis Legenden II Band 4: Vorstoß in die Leichenstadt

Beitrag von kualumba »

Von mir es ein "sehr gut". Es ist an allen Fronten Spannend. Besonders die Story um Baku fand ich interessant. Und im nächsten Teil geht es wohl genauso spannend weiter.
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Sinclair Offline
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Re: Atlantis Legenden II Band 4: Vorstoß in die Leichenstadt

Beitrag von Sinclair »

Handlung: Der Eiserne Engel rettet Kara und bringt sie aus der Stadt Atlantis zum Hort der Flammenden Steine in Sicherheit. Dort erfährt Kara, über die Pyramide des Wissens, dass sich ihr Vater Delios, ihr Freund Haro und die vermissten Soldaten auf dem Planeten der Magier, in der sogenannten Leichenstadt befinden, der Heimat der Großen Alten. Von den vier Weisen erfährt Kara, dass das sogenannte Auge der Dämonen viel mehr ist, als sie bislang ahnte. Es ist nämlich ein Planet und damit die Heimat der Großen Alten, die in ihrer Leichenstadt auch Menschen in Dämonen verwandelten. Kara entschließt sich dazu zu handeln und nicht erst auf die Rückkehr des Eisernen Egels zu warten. Mit der Unterstützung der vier Weisen werden die Flammenden Steine erneut beschworen, worauf Kara mit der Pyramide des Wissens in der Leichenstadt erscheint. Bevor sie aber nach Haro und den anderen Entführten greifen kann, bricht die Verbindung nach Atlantis ab. Vor den Augen von Haro löst sich Kara mit der Pyramide wieder auf. Ist damit auch Karas Schicksal besiegelt?

Meinung: Mit diesem Roman schrieb Ian Rolf Hill die nächste Fortsetzung der Atlantis Legenden und damit bereits den vierten Band der zweiten Staffel. Das stilgerechte und sehr gute Titelbild zum Roman erstellte der Bastei-Verlag erneut in Eigenregie und mit der Nutzung von KI – Software.

Trotz der berechtigten Anklage von Myxin, der Nyrana im Bouleuterion als Dämon demaskieren wollte, gelang es Nyrana zu Kontern und das Volk von Atlantis weiterhin zu manipulieren. Er jagte sogar den Eisernen Engel davon. Dazu gab es auch erstaunliche Parallelen, die bis in die heutige Zeit reichten. Solange es Menschen gab, gab es auch stets das Spiel von Täuschung, Manipulation und Intrigen. Dieses war auch über Jahrtausende hinweg immer aktuell geblieben, in zahlreichen Varianten. Nyrana konnte also weiterhin den Bewohnern der Stadt Atlantis ungestraft seinen Willen aufzwingen. Sein erstes Opfer wurde Karas Freundin Imelda, der Nyrana nur zu gerne rücksichtslose Gewalt an tat. Nyranas Art und Weise wie er mit Frauen umging, zeigte seinen wahren miesen Charakter sehr deutlich. Allerdings war er zu damaliger Zeit leider auch nur einer unter vielen, die es genauso taten. Dass Nyrana ein Dämon war und auch einem solchen diente stand mittlerweile zweifellos fest. Die Frage war nur noch wer sein Mentor war.

Unter den feindlichen Einflüssen der Leichenstadt kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den entführten Kameraden, die mental negativ beeinflusst wurden. Letztlich waren nur noch Haro, Delios, Kandor und der Soldat Galad am Leben. Ein Kamerad hatte sich im Tode in ein blau schimmerndes Skelett verwandelt, dass seine Kameraden scheinbar durch die Leichenstadt führte.

Als der Eiserne Engel den Kontakt zum Würfel der Vorsehung suchte, kam es erneut zu einer harten Auseinandersetzung mit seinem Zwillingsbruder. Der Eiserne Engel wurde von seinem Pendant ganz schön verdroschen und am Ende im letzten Moment von Myxin gerettet. Nach der Aussage des Zwillingsbruders lebte Sedonia noch, befand sich aber scheinbar ebenfalls auf dem Planeten der Magier. Dieses würde einiges erklären, besonders weil der Tod Sedonia bekanntlich erst in einer fernen Zukunft ereilte und noch nicht in Atlantis.

Kara geriet in die Gewalt des sprechenden Riesenaffen Baku, der sie zwar vor dämonischen Wesen rettete, sie aber wie andere Frauen zuvor, zu seiner Sklavin machen wollte. Die Szenen mit den in Ketten gelegten Frauen, zu Füßen eines Monstrums, erinnerten mich unweigerlich an Prinzessin Leia in der Gewalt von Jabba the Hut in Star Wars Episode 6.

Insgesamt war es wieder ein unterhaltsamer und solider Roman aus der Atlantis-Reihe gewesen. Langweilig war er niemals gewesen, auch wenn ich über einen großen Teil des Romans hinweg den Eindruck hatte, dass die Handlung nur sehr langsam und betulich voran kam und sich vor dem großen Finale der 2. Staffel erst einmal eine kurze Atempause gönnte. Zum Ende der 4. Episode dieser Staffel hin, nahm die Handlung aber wieder an Fahrt auf. So blieben natürlich erneut wieder einige Frage offen.

Kara kam dabei vom Regen in die Traufe. Mit Mühe und Not dem Riesenaffen Baku entkommen, geriet sie nun in die Gewalt von Arkonada, in dessen Harem sich auch Sedonia wieder fand. Haro, Delios und Kandor landeten nach ihrer Odyssee durch die Leichenstadt im Fangnetz des Kalifato. Überraschend schien auch der Schwarze Tod in diesem zu hängen. War es real oder nur eine Täuschung? Wie hätte der Schwarze Tod dort hinein geraten sollen?

Dagegen gab es endgültige Gewissheit darüber, dass Nyrana den Großen Alten diente und seinen mysteriösen Herrn sogar Vater nannte. Auch wenn dessen Name nicht genannt wurde, war es aufgrund der Hinweise im Text nicht allzu schwer zu erraten wer Nyranas Herr war. Kurz darauf landete der Möchtegern Held im Rachen von Apep. Sie sollte wenigstens seine Haut wieder ausspucken, die noch für die Herstellung der Dämonenpeitsche benötigt wurde. :)

Asmodis drängte Myxin, den er gerade erst hinterging, und den Eisernen Engel zu einem Pakt gegen die Großen Alten. Konnte ein solches Bündnis tatsächlich halten und Erfolg bringen? Für genügend Spannung hatte Ian Rolf Hill wieder gesorgt. Ich entschied mich final dafür diesen Roman insgesamt mit der Note 2 = Gut zu bewerten und dazu passend 4 von 5 Goldenen Schwertern zu vergeben. Nach der im Forum üblichen Wertung stimmte ich mit Sehr Gut ab.


:D
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