Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 198: Das nasse Grab

Moderator: Michael

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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 198: Das nasse Grab

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Das Gleichgewicht Offline
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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 198: Das nasse Grab

Beitrag von Das Gleichgewicht »

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Das nasse Grab

Elen ist bei den Bewohnern ihrer Heimatinsel sehr beliebt, denn sie ist eine Heilerin und Kräuterfrau, die wahre Wunder vollbringt. Sie macht die Kranken gesund oder lindert zumindest ihre Leiden. Und sie segnet die Schiffe, wenn die Männer auf Walfang gehen. Doch diese Idylle wird brutal zerstört, als der Herzog einen seiner Richter auf die Insel schickt, der dort sein Gesetz vertreten soll. Und dieses Gesetz verbietet Zauberei und Hexerei, denn beides widerspricht angeblich den Geboten Gottes. Richter Caspar Stell will nur eins: fort von der Insel und zurück aufs Festland! Dafür muss er die Gunst des Herzogs gewinnen! Da kommen ihm die Geschichten, die sich um Elen ranken, gerade recht. Denn mit nichts könnte sich Caspar Stell mehr beim Herzog beliebt machen als damit, eine Hexe zu überführen und sie hinzurichten!

Geschrieben von Marie Erikson

Erscheinungsdatum: 09.05.2026
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spritezero Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 198: Das nasse Grab

Beitrag von spritezero »

Nachdem ich keinen Perry Rhodan lese, ist das der erste Roman von Marie Erikson, den ich gelesen habe. Der Roman ließ sich super in einem Rutsch weglesen und war durchwegs spannend. Die Figuren waren gut gezeichnet, und auch das Leben auf der Insel wurde gut vermittelt. Als sich die Story langsam abzuzeichnen begann, ging ich davon aus, dass der Twist wohl sein würde, dass Elen tatsächlich eine Hexe ist und sich am Ende noch befreien kann. Es kommt jedoch anders …

Ein tolles Konzept und ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe. Besonders positiv hervorzuheben ist auch das Cover, das trotz der mittlerweile üblichen KI-Generierung sehr stimmungsvoll ist. Von mir gibt es die Bewertung „Gut“.
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iceman76 Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 198: Das nasse Grab

Beitrag von iceman76 »

Ich persönlich vergebe ein solides "sehr gut" für diese Geschichte. Fand ich sie doch sehr kurzweilig und habe sie an einem Stück durchgelesen. Das Ende hat mich dann tatsächlich ebenfalls ziemlich überrascht. Ein sehr gelungener Ansatz eine Geschichte so zu schreiben!
Krass fand ich die Wendung der Menschen gegenüber Elen...
Tulimyrsky Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 198: Das nasse Grab

Beitrag von Tulimyrsky »

Marie Erikson kann prima Geschichten erzählen, keine Frage. Ihre Ideen passen perfekt in die Gespenster-Krimi-Reihe. Beim vorliegenden Roman hat mich jedoch gestört, dass einzelne Passagen aus der Ich-Sicht der 'Hexe' erzählt wurden, was impliziert, dass sie überlebt. Der Schluss war angenehm überraschend und rettet ihn auf Mittel.

Da ein weiterer Marie Erikson GK im SCI-FI Umfeld angekündigt wurde, freue ich mich schon darauf, schließlich sollte sie hier als PR-Autorin ein klares Heimspiel haben.
DerHerrderSeiten Offline
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Re: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 198: Das nasse Grab

Beitrag von DerHerrderSeiten »

Tulimyrsky hat geschrieben: Do Jul 16, 2026 9:02 am Marie Erikson kann prima Geschichten erzählen, keine Frage. Ihre Ideen passen perfekt in die Gespenster-Krimi-Reihe. Beim vorliegenden Roman hat mich jedoch gestört, dass einzelne Passagen aus der Ich-Sicht der 'Hexe' erzählt wurden, was impliziert, dass sie überlebt. Der Schluss war angenehm überraschend und rettet ihn auf Mittel.

Da ein weiterer Marie Erikson GK im SCI-FI Umfeld angekündigt wurde, freue ich mich schon darauf, schließlich sollte sie hier als PR-Autorin ein klares Heimspiel haben.
Ziemlicher Denkfehler.
Die Ich-Perspektive ist lediglich eine Form der personalen Erzählweise. Sie bedeutet NICHT, dass die Figur ihre Geschichte rückblickend selbst erzählt. Der einzige Unterschied zur personalen Erzählweise in der dritten Person besteht darin, dass der Autor in der ersten statt in der dritten Person schreibt.

Deshalb spricht grundsätzlich nichts dagegen, dass die Figur am Ende der Geschichte stirbt.

EINZIGE Ausnahme bilden Texte, die ausdrücklich als Tagebuch, Memoiren oder ähnliche rückblickende Aufzeichnungen angelegt sind – etwa Tagebucheinträge wie bei Holmes. In diesem Fall setzt die Erzählform voraus, dass die Figur zum Zeitpunkt des Schreibens noch lebt.

Ob Letzteres der Fall ist bei vorliegendem Roman, weiß ich nicht.
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