Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 198: Das Kind des Krakatau
- Talis Offline
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Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 198: Das Kind des Krakatau
Zakum wandte sich an Isbrant. »Sie werden erklären müssen, wie Sie an die Prophezeiung gelangt sind - vorausgesetzt, sie ist echt.«
»Überlassen wir den anwesenden Dämonen die Prüfung.« Isbrant übergab das steinerne Buch der ihm am nächsten sitzenden Dämonin. Ihre Augen wurden groß, als sie auf die Linien auf der Oberfläche blickte. »Ich sehe Gesichter ... und höre Stimmen«, wisperte sie. »Sie sprechen vom neuen Fürsten ... ein Kind, das Jahrhunderte alt ist und doch erst wenige Jahre ... und es wird die Fähigkeit haben, den Zeitschacht zu steuern ...«
Auf der Versammlung im Krakatau taucht ein uneingeladener Gast auf: Isbrant präsentiert den Dämonen die alte Prophezeiung - und stellt eine Forderung, die an den Gesetzen der Schwarzen Familie rüttelt. Verpassen Sie auf keinen Fall das aufregende Finale des Zyklus um den geheimnisvollen Isbrant!
Das Kind des Krakatau
Dario Vandis (= Dennis Ehrhardt)
Titelbild: Mark Freier
65 Seiten
28.03.2026
Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 44 »Das Kind des Krakatau«.
Ein Blick zurück:
»Überlassen wir den anwesenden Dämonen die Prüfung.« Isbrant übergab das steinerne Buch der ihm am nächsten sitzenden Dämonin. Ihre Augen wurden groß, als sie auf die Linien auf der Oberfläche blickte. »Ich sehe Gesichter ... und höre Stimmen«, wisperte sie. »Sie sprechen vom neuen Fürsten ... ein Kind, das Jahrhunderte alt ist und doch erst wenige Jahre ... und es wird die Fähigkeit haben, den Zeitschacht zu steuern ...«
Auf der Versammlung im Krakatau taucht ein uneingeladener Gast auf: Isbrant präsentiert den Dämonen die alte Prophezeiung - und stellt eine Forderung, die an den Gesetzen der Schwarzen Familie rüttelt. Verpassen Sie auf keinen Fall das aufregende Finale des Zyklus um den geheimnisvollen Isbrant!
Das Kind des Krakatau
Dario Vandis (= Dennis Ehrhardt)
Titelbild: Mark Freier
65 Seiten
28.03.2026
Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 44 »Das Kind des Krakatau«.
Ein Blick zurück:
- Das Gleichgewicht Offline
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Re: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 198: Das Kind des Krakatau
Im Krakatau beginnt die Versammlung der großen Dämonensippen, um einen neuen Anführer der Schwarzen Familie zu wählen. Oder auch nicht. Zakum rückt jetzt mit der Prophezeiung heraus und damit hat sich eine Wahl erübrigt. Oder man ignoriert den nur halb vollständigen schwammigen Text einfach und wählt normal, wie immer? Ist wohl keine Option?
Jedenfalls taucht da Isbrant in der Kammer auf. Er hat den Krakatau betreten, ohne dass es irgendjemand bemerkt hat oder die Schutzzauber angesprungen sind, weil…naja Isbrant kann halt alles. Statt wie erwartet Martin zur Wahl zu stellen, stellt er sich selbst auf. Was meine Vermutung stützt, dass Isbrant Martin ist. Oder war. Schließlich spricht die Prophezeiung von einem Kind und Isbrant ist erwachsen. Was aber irgendwie nur mir auffällt und keinem der anwesenden Dämonen? Isbrant ist völlig unbekannt und selbst, wenn die der Prophezeiung Glauben schenken, würden sie dann doch eher das Mädchen Larissa wählen. Das macht schon wieder alles keinen richtigen Sinn!
Nun wollen Isbrant und Larissa ihre Kräfte unter Beweis stellen und am Zeitschacht herumhantieren. Da Larissa die ganze Zeit heimlich für Isbrant arbeitet, wird eh alles zu seinen Gunsten ausfallen. Sie aktiviert den Zeitschacht und stürzt sich dann selbst hinein. Weil sie Isbrant vertraut. Was auch für sie schlimm endet, sie ist wie alle nur eine Figur in seinem Spiel und er lässt sie im entscheidenden Moment im Stich. Damit ist Isbrants einzige Konkurrenz ausgeschaltet, so schnell geht das.
Dorian und Martin will Isbrandt den Dämonen sozusagen als Einstandsgeschenk anbieten. Geopfert werden sollen sie nicht. Mit den Sterblichen muss man spielen und sie nicht töten. Also werden sie zu unfreiwilligen Puppen in seinem Schattenspiel-Theater gemacht. Äh, was? Die Dämonen schauen sich die Darbietung an und applaudieren begeistert. Ach komm, niemand kann mir erzählen, dass den Dämonen das besser gefällt, als den berüchtigten Dämonenkiller auf einem Schwarzen Sabbat grausam zu quälen und dann zu meucheln. Mich interessiert das esoterische Schauspiel mit Dorian als Yudhistira und den fünf Pandawas und Duryudhana und Dewi Gendari und den Kurawas auch kein Stück. Junge, was soll der Müll?
Ernsthaft, da fällt es mir schwer, neutrale Worte zu bewahren. Ich habe mich für das Zyklusfinale auf viel eingestellt, aber auf sowas nicht.
In der zweiten Hefthälfte erreicht auch Coco den Vulkan. Dort spielen wegen dem Zeitschacht die Zeiten verrückt. Gegenwart und Vergangenheit überlappen sich. Aber Isbrant hat den Zeitschacht doch wieder deaktiviert, nachdem Larissa hineingesprungen ist? Als sie die Kammer erreicht, ist die Theateraufführung noch in vollem Gange. Und Martin wird in den Zeitschacht gezogen, der heimlich doch wieder von Isbrant aktiviert wurde, während die Dämonen so von seiner Aufführung gebannt waren. Oder so.
Isbrant offenbart Dorian jetzt, dass er und Martin die selbe Person sind. Ach was! Aber wenn Isbrant sein jüngeres Ich bei der Aufführung in den Zeitschacht gezogen hat, ist das dann kein Paradoxon? Wenn Isbrant Martin ist, der im Zeitschacht gelandet ist, dann kann er sich unmöglich hineingestoßen haben. Oder wie ist der „erste“ Martin/Isbrant in den Zeitschacht gekommen?
Coco schnappt sich jedenfalls ihren Mann und bringt ihn durch den schnellen Zeitablauf in Sicherheit. Gleichzeitig hat der schockierte Dorian eine letzte Erinnerung an sein früheres Leben. Was zu dem Zeitpunkt aber irgendwie irrelevant ist und keine Überraschungen mehr bereithält. Wer hinter Isbrant steckt, weiß man jetzt. Ebenso, was sein Plan ist. Und dass es im Karkatau kein Kalifenauge gab, wurde dem Leser schon im zweiten Band des Zyklus gespoilert.
Wer meine Rezis beim DK liest weiß, wie ich mit den Finalbänden der Zyklen auf Kriegsfuß stehe. Vielleicht rede ich es mir ein. Vielleicht ist es wie ein Fluch. Aber auch dieser setzt die Reihe fort und enttäuscht mich, wobei ich mich schon darauf eingerichtet hatte. Und leider muss ich diesmal sagen, dass ich den ganzen Zyklus und die Idee dahinter bescheiden finde. Der „neue“ DK hatte durchaus ein paar ordentliche Zyklusthemen. Der Engel Nathaniel oder das Kalifenauge hatten echt was. Aber Martin als Isbrant finde ich einfach nur schlecht. Leider bleibt die Figur der Reihe wohl noch eine Weile erhalten. Hoffentlich nicht weiterhin als allwissender unfehlbarer Meistermanipulator. Selbst die normalerweise sehr unterhaltsamen Vergangenheitspassagen wurden mir in diesem Zyklus vermiest, weil mehrere Schlüsselmomente vorweggenommen wurden. Da soll ich dann noch mitfiebern, wenn ich eh weiß, wie es ausgeht?
Alles in allem für den Abschlussband ein verdientes SEHR SCHLECHT
(2 von 10 Freaks) und für den Zyklus auch nur eine schlechte Wertung. Wenn Isbrant so eine nervige Figur bleibt, war es das für mich mit dem DK! Naja, ok. Das habe ich auch bei Lilith und JS behauptet und nicht durchgezogen.
Jedenfalls taucht da Isbrant in der Kammer auf. Er hat den Krakatau betreten, ohne dass es irgendjemand bemerkt hat oder die Schutzzauber angesprungen sind, weil…naja Isbrant kann halt alles. Statt wie erwartet Martin zur Wahl zu stellen, stellt er sich selbst auf. Was meine Vermutung stützt, dass Isbrant Martin ist. Oder war. Schließlich spricht die Prophezeiung von einem Kind und Isbrant ist erwachsen. Was aber irgendwie nur mir auffällt und keinem der anwesenden Dämonen? Isbrant ist völlig unbekannt und selbst, wenn die der Prophezeiung Glauben schenken, würden sie dann doch eher das Mädchen Larissa wählen. Das macht schon wieder alles keinen richtigen Sinn!
Nun wollen Isbrant und Larissa ihre Kräfte unter Beweis stellen und am Zeitschacht herumhantieren. Da Larissa die ganze Zeit heimlich für Isbrant arbeitet, wird eh alles zu seinen Gunsten ausfallen. Sie aktiviert den Zeitschacht und stürzt sich dann selbst hinein. Weil sie Isbrant vertraut. Was auch für sie schlimm endet, sie ist wie alle nur eine Figur in seinem Spiel und er lässt sie im entscheidenden Moment im Stich. Damit ist Isbrants einzige Konkurrenz ausgeschaltet, so schnell geht das.
Dorian und Martin will Isbrandt den Dämonen sozusagen als Einstandsgeschenk anbieten. Geopfert werden sollen sie nicht. Mit den Sterblichen muss man spielen und sie nicht töten. Also werden sie zu unfreiwilligen Puppen in seinem Schattenspiel-Theater gemacht. Äh, was? Die Dämonen schauen sich die Darbietung an und applaudieren begeistert. Ach komm, niemand kann mir erzählen, dass den Dämonen das besser gefällt, als den berüchtigten Dämonenkiller auf einem Schwarzen Sabbat grausam zu quälen und dann zu meucheln. Mich interessiert das esoterische Schauspiel mit Dorian als Yudhistira und den fünf Pandawas und Duryudhana und Dewi Gendari und den Kurawas auch kein Stück. Junge, was soll der Müll?
Ernsthaft, da fällt es mir schwer, neutrale Worte zu bewahren. Ich habe mich für das Zyklusfinale auf viel eingestellt, aber auf sowas nicht.
In der zweiten Hefthälfte erreicht auch Coco den Vulkan. Dort spielen wegen dem Zeitschacht die Zeiten verrückt. Gegenwart und Vergangenheit überlappen sich. Aber Isbrant hat den Zeitschacht doch wieder deaktiviert, nachdem Larissa hineingesprungen ist? Als sie die Kammer erreicht, ist die Theateraufführung noch in vollem Gange. Und Martin wird in den Zeitschacht gezogen, der heimlich doch wieder von Isbrant aktiviert wurde, während die Dämonen so von seiner Aufführung gebannt waren. Oder so.
Isbrant offenbart Dorian jetzt, dass er und Martin die selbe Person sind. Ach was! Aber wenn Isbrant sein jüngeres Ich bei der Aufführung in den Zeitschacht gezogen hat, ist das dann kein Paradoxon? Wenn Isbrant Martin ist, der im Zeitschacht gelandet ist, dann kann er sich unmöglich hineingestoßen haben. Oder wie ist der „erste“ Martin/Isbrant in den Zeitschacht gekommen?
Coco schnappt sich jedenfalls ihren Mann und bringt ihn durch den schnellen Zeitablauf in Sicherheit. Gleichzeitig hat der schockierte Dorian eine letzte Erinnerung an sein früheres Leben. Was zu dem Zeitpunkt aber irgendwie irrelevant ist und keine Überraschungen mehr bereithält. Wer hinter Isbrant steckt, weiß man jetzt. Ebenso, was sein Plan ist. Und dass es im Karkatau kein Kalifenauge gab, wurde dem Leser schon im zweiten Band des Zyklus gespoilert.
Wer meine Rezis beim DK liest weiß, wie ich mit den Finalbänden der Zyklen auf Kriegsfuß stehe. Vielleicht rede ich es mir ein. Vielleicht ist es wie ein Fluch. Aber auch dieser setzt die Reihe fort und enttäuscht mich, wobei ich mich schon darauf eingerichtet hatte. Und leider muss ich diesmal sagen, dass ich den ganzen Zyklus und die Idee dahinter bescheiden finde. Der „neue“ DK hatte durchaus ein paar ordentliche Zyklusthemen. Der Engel Nathaniel oder das Kalifenauge hatten echt was. Aber Martin als Isbrant finde ich einfach nur schlecht. Leider bleibt die Figur der Reihe wohl noch eine Weile erhalten. Hoffentlich nicht weiterhin als allwissender unfehlbarer Meistermanipulator. Selbst die normalerweise sehr unterhaltsamen Vergangenheitspassagen wurden mir in diesem Zyklus vermiest, weil mehrere Schlüsselmomente vorweggenommen wurden. Da soll ich dann noch mitfiebern, wenn ich eh weiß, wie es ausgeht?
Alles in allem für den Abschlussband ein verdientes SEHR SCHLECHT